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Top-Meldungen
  • Auch Silber konnte sich nach den jüngsten Aussagen der Fed-Chefin von seinen Tiefstständen wieder leicht lösen. Vor allem die Aussicht auf steigende US-Zinsen hatte zuvor den Preis gedrückt. Zudem ging im vergangenen Jahr auch die Nachfrage von Seiten der Industrie und der Schmuckbranche zurück. Dennoch: So schlecht, wie es der niedrige Preis momentan ausdrückt, sind die Perspektiven für Silber gar nicht. So ist z.B. die Minenproduktion im letzten Jahr wegen niedriger Investitionen in die Exploration zum ersten Mal seit 2002 gegenüber dem Vorjahr gefallen. Das Recyclingvolumen von Silber, das immerhin rund 1/7 des Gesamtangebots ausmacht, fiel vor dem Hintergrund des niedrigen Preisniveaus auf den niedrigsten Stand seit 24 Jahren.
    14.07.2017
    Rubrik: Analysen
  • Kohle gilt wegen der Klimabelastung bei vielen als Energie von gestern, doch die deutliche Verteuerung der letzten Zeit scheint das Gegenteil nahezulegen. Ein Blick auf die großen Importnationen Asiens zeigt jedoch, dass tatsächlich auch hier die meisten Länder ebenso wie viele Industrienationen den allmählichen Kohleausstieg forcieren. Wir sehen den jüngsten Preisanstieg deshalb nur als Zwischenspiel und rechnen in der zweiten Jahreshälfte mit fallenden Kohlepreisen. Diese dürften dann auch die deutschen Börsenstrompreise belasten, denn die allmähliche Erholung der Preise im Emissionshandel kann dem zunächst wenig entgegensetzen.
    13.07.2017
    Rubrik: Analysen
  • Der dramatische Preisrutsch bei Kautschuk in der ersten Jahreshälfte erstaunt angesichts der Prognosen, wonach der globale Markt für Naturkautschuk auch 2017 ein Angebotsdefizit aufweisen soll. Doch lasten der niedrige Ölpreis, hohe Lagerbestände in China und schwache Daten insbesondere zu den US-amerikanischen Autoverkäufen in den letzten Monaten auf den Notierungen.
    12.07.2017
    Rubrik: Analysen
  • Der Bloomberg Rohstoffindex büßte in H1 2017 etwas mehr als 5% seines Wertes ein, während die Weltaktienmärkte gemessen am S&P 500 oder EuroStoxx 50 zulegen konnten. Rohstoffaktien zeigten eine heterogene Performance. Minen- und Metallaktien gemessen am MSCI Metals & Mining verbuchten noch ein moderates Kursplus von knapp 4%, nachdem sie zu Jahresbeginn zwischenzeitlich mehr als 15% vorne lagen. Die Energieaktien, vor allem Rohölproduzenten, tendierten in der gesamten ersten Jahreshälfte 2017 schwächer und beenden das Halbjahr mit einem Minus von rund 8%.
    11.07.2017
    Rubrik: Analysen
  • Zu Beginn der Handelswoche verzeichnete Gold mit 1,8% den größten Tagesverlust seit November 2016 und fiel zwischenzeitlich auf ein 7-Wochen-Tief von 1.218 $/oz. Hierbei wurde der 200-Tage Durchschnitt bei 1.233 $/oz durchbrochen, was einen deutlichen Anstieg der physischen Nachfrage zur Folge hatte. Jüngste Zahlen der Commodity Futures Trading Commission belegen einen Abbau der Netto-Long Positionen, welche mit aktuell 93.799 Kontrakten nun die vierte Verlustwoche in Folge verzeichnen. Ursächlich hierfür waren eine leichte Erholung des Dollars sowie steigende 10-year US-Treasury Yields.
    10.07.2017
    Rubrik: Analysen
  • Die Edelmetalle sind fulminant in das Jahr 2017 gestartet. Für Gold ging es auf USD-Basis bis Ende Februar um mehr als 8% nach oben. Der Preis von Silber zog noch stärker an. Hier lag das Plus in den ersten beiden Monaten des Jahres sogar bei 14%. Nach einer Konsolidierungsphase kletterten die Preise dann erneut, so dass neue Jahreshochs bei knapp 1.300 USD (Gold) bzw. 18,50 USD (Silber) markiert wurden.

    Seit Anfang Juni gab es allerdings für beide Edelmetalle nur noch eine Richtung: nach unten! Vor allem die immer wahrscheinlicher werdende Zinserhöhung der US-Notenbank im Juni sowie die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Goldkäufe in Indien zum 1. Juli 2017 brachten die Preise unter Druck.
    07.07.2017
    Rubrik: Analysen
  • Interessanterweise konnte sich Gold von diesem Schock im Laufe der Woche nur langsam erholen. Am Dienstag stellte der EZB-Vorsitzende Draghi in seiner Rede eine Anpassung der aktuellen Geldpolitik in Aussicht und löste damit starke Reaktionen auf den Finanzmärkten aus. Unter anderem konnte der Euro am Mittwochmorgen auf ein 10-Monats-Hoch über 1,14 USD/EUR steigen. Im Zuge dessen fiel der Euro-Goldkurs auf ein 6-Monats-Tief von 1.090 €/oz.
    03.07.2017
    Rubrik: Analysen
  • Das von der Internationalen Zuckerorganisation für 2017/18 in Aussicht gestellte Ende der Defizitphase drückt auf den Zuckerpreis. Abgeschmolzene Lagerbestände nach zwei Jahren mit hohen Defiziten dürften aber einem weiteren Preisrückgang entgegenstehen. Noch mehr gilt dies für den Kaffeemarkt, wo 2017/18 wohl das vierte Defizit in Folge ins Haus steht. Bei beiden Produkten hat aber auch der Dollar-Real-Wechselkurs einen großen – anders als im Winter zuletzt wieder preisdämpfenden – Einfluss. Und dies dürfte sich noch fortsetzen. In der aktuellen Saison 2016/17 entspannt sich die Versorgungslage am Kakaomarkt merklich. Kurzzeitige Preissprünge waren weitgehend wetterbedingten Unsicherheiten sowie politischen Unruhen geschuldet. Preise wie noch im Sommer 2016 dürften auch in den nächsten Monaten in weiter Ferne bleiben.
    30.06.2017
    Rubrik: Analysen
  • Gold eröffnete die Berichtswoche mit 1.254 $/oz und verlor am gleichen Handelstag bereits 10 $/oz. Der 100-Tage-Durchschnitt wurde bei 1.243 $/oz durchbrochen und am Mittwoch wurde ein 5-Wochen-Tief mit 1.241 $/oz erreicht. An den letzten beiden Handelstagen konnte sich das Edelmetall wieder stabilisieren und schloss die Woche mit 1.257 $/oz. Für die kommende Handelswoche zeigt sich aus technischer Sicht Widerstand bei 1.294 $/oz sowie Unterstützung beim Wochentief von 1.241 $/oz, welche am frühen Montagmorgen bereits getestet wurde.
    26.06.2017
    Rubrik: Analysen
  • Ähnlich wie bei Eisenerz vor einigen Jahren deutet sich nun auch ein Wandel in der Preisfindung bei Kokskohle an. Der größte japanische Stahlproduzent hatte vor kurzem mitgeteilt, bereits für das dritte Quartal in den Verhandlungen mit den Kokskohleproduzenten eine indexbasierte Preisfeststellung einführen zu wollen. Dies könnte ein weiterer Schritt in Richtung des Börsenhandels von Kokskohle sein.
    22.06.2017
    Rubrik: Analysen
  • Der Goldpreis profitierte zuletzt von nachlassenden Fed-Zinserhöhungserwartungen und erhöhten politischen Risiken. Kurzfristig sehen wir eine Korrektur, im weiteren Jahresverlauf wieder anziehende Notierungen und einen Goldpreis von 1.300 USD je Feinunze am Jahresende. Der Preisanstieg von Palladium auf ein 16-Jahreshoch ist trotz der Erwartung eines beträchtlichen Angebotsdefizits überzogen und dürfte zumindest teilweise korrigiert werden. Denn die Autoindustrie als mit Abstand wichtigster Treiber der Palladiumnachfrage verliert spürbar an Dynamik. Die Stimmung gegenüber Platin ist dagegen bereits zu pessimistisch, so dass wir hier eine Preiserholung erwarten.
    14.06.2017
    Rubrik: Analysen
  • In der vergangenen Handelswoche stand Gold im Fokus des Super-Donnerstags: EZB-Zinsentscheid, Russland-Anhörung von James Comey sowie Großbritannien Wahl. Wie vom Markt antizipiert, bleibt die EZB-Geldpolitik unverändert. Allerdings hat der EZB-Rat die Forward Guidance zur künftigen Leitzinsentwicklung etwas geändert, da noch tiefere Leitzinsen nicht in Aussicht gestellt wurden. In den USA hat der ehemalige FBI-Chef James Comey schwere Vorwürfe gegen die US-Regierung um Donald Trump vor dem Geheimdienstausschuss erhoben, welche jedoch von Trumps Anwalt Marc Kasowitz umgehend entschieden zurückgewiesen wurden.
    12.06.2017
    Rubrik: Analysen
  • Während alle Metalle im Laufe der Berichtswoche an Wert verloren, erholte Palladium sich von seinem 2-Monatstief Anfang vorletzter Woche. Das Metall kämpfte sich wieder beeindruckend nach oben und macht so knapp 60 $/oz in weniger als 2 Wochen gut. Am Freitag handelte das Metall auf einem Hoch von 847 $/oz. Ein vergleichbares Niveau gab es zuletzt im September 2014. Durch diese Aufholjagd fiel die Differenz zum Schwestermetall Platin zeitweise auf unter 100 $/oz. Somit beweist Palladium erneut, dass es, entgegen der Entwicklungen in den anderen Edelmetallen, gerne seinen eigenen Weg geht. Wie nachhaltig diese Preisentwicklung sein wird, bleibt jedoch abzuwarten.
    06.06.2017
    Rubrik: Analysen
  • Beim Öl- und beim Goldpreis bestimmen momentan zwei Institutionen den kurzfristigen Trend. So hat das Ergebnis des OPEC-Meetings die Notierungen im Energiebereich wieder deutlich abbröckeln lassen. Immerhin hatte die OPEC das für das erste Halbjahr gültige Förderabkommen um weitere 9 Monate verlängert - einige Marktteilnehmer hatten aber offensichtlich auf noch deutlichere Signale in Richtung Förderbeschränkungen gesetzt.
    02.06.2017
    Rubrik: Analysen
  • Entsprechend hoch ist die Bedeutung des Transportsektors für den weltweiten Ölverbrauch: Heute werden laut Internationaler Energieagentur IEA knapp zwei von drei Barrel Öl für den Transport verbraucht; zum Vergleich: Mitte der 70er Jahre war es nicht einmal jedes zweite Barrel). Benzin wiederum ist derzeit der wichtigste Kraftstoff zu Transportzwecken. Schließlich entfallen rund 90% des Treibstoffbedarfs auf den Straßenverkehr. Dabei spielt der Pkw-Verkehr die deutlich größere Rolle, und das wiederum ist vor allem auf die Industrieländer zurückzuführen.
    31.05.2017
    Rubrik: Analysen


 

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