Wer hat das nicht gerne, eine Aktie, die sich verzehnfacht, auch noch im geplagten Bereich oder Bergbau- und Explorationsunternehmen! Das hier vorzustellende Unternehmen hat gar eine Verzwanzigfachung geliefert! Nighthawk Gold dümpelte Ende 2015 bei 0,05 CAD, um dann innerhalb von gut 1,5 Jahren bis Mai 2017 auf über 1 CAD zu steigen. Ein sagenhafter Anstieg, dem eine deutliche Korrektur folgte. Ist der Zug also abgefahren? Mitnichten. Kann man sich hier auf eine Wende und eine erneut positive und gewinnbringende Entwicklung einstellen? Werfen wir einen genauen Blick auf das Unternehmen.
Im Laufe des Jahres 2016 verständigte sich die OPEC mit einigen Nicht-OPEC-Ländern unter der Führung Russlands auf Förderkürzungen in Höhe von 1,8 Mio. Barrel pro Tag (mbpd). Die OPEC-10 Staaten sollten dabei den Output um ca. 1,1 mbpd auf 29,55 mbpd drosseln. Im Mai 2018 lag die tatsächliche Förderung der OPEC-10-Staaten mit 28,65 mbpd jedoch rund 0,9 mbpd unter dem ursprünglich angepeilten Förderziel. Auf dem OPEC-Meeting wurde Ende letzter Woche schließlich vereinbart, die Produktion wieder auf das Niveau der ursprünglich angepeilten Ziele um bis zu 1 mbpd anzuheben!
Das erste Halbjahr 2018 ist rum und der Minensektor ist noch immer nicht aus seiner Lethargie erwacht. Im Gegenteil: es scheint immer schlimmer zu werden und der HUI-Index scheint in der Summe kaum von der Stelle zu kommen. Auf der einen Seite ist das eine enttäuschende Entwicklung. Denn Anleger warten schon seit Monaten auf einen nachhaltigen Ausbruch. Auf der anderen Seite können Goldbugs allerdings auch heilfroh sein, dass der Minenmarkt kaum mit dem sehr schwachen Goldpreis korreliert. Warum das ein gutes Zeichen ist und welche Marken jetzt wichtig sind und erfahren Sie im Folgenden.
Die langfristigen Aussichten bleiben weiter positiv. Mit der Veröffentlichung des OPEC-Comminiqués am letzten Freitag stiegen die Kurse über 67. Dadurch wurde ein mittelfristiges technisches Kaufsignal generiert. Die wichtigen Widerstände zwischen 66 und 67, welche aus den Marktwendepunkten vom Januar und März resultieren, wurden dynamisch aus dem Markt genommen. Der vorherige Abwärtsimpuls mit dem Bewegungstief bei 64,19 wurde somit beendet und ist als gesunde Gegenbewegung im bestehenden Aufwärtstrend zu werten.
Im Vorfeld des OPEC-Meetings in Wien haben die Rohstoffe zuletzt aus verschiedenen Gründen schwächer tendiert. Bei den Basismetallen dominierten Ängste vor einer Nachfrageabschwächung aufgrund des Handelsstreits zwischen den USA und China. Der LME-Index für Basismetalle hatte Anfang Juni mit knapp 3.500 Punkten noch den höchsten Stand seit Februar 2013 markiert. Alleine in den letzten beiden Wochen ermäßigte sich der Index allerdings fast um 7%.
Silber erreichte letzten Donnerstag ein 35-Tage-Hoch bevor der Preis am Freitag im Einklang mit Gold einen Großteil der Gewinne der letzten 2 Wochen einbüßen musste. Zwischen Montag und Donnerstag reduzierten sich die ETF Bestände um 7,5 Mio. Unzen (233 t) und der Preis kletterte auf ein Niveau von 4% über dem 50-Tagedurchschnitt in Höhe von 16,61 $/oz. Im derzeitigen Umfeld von geringer Volatilität waren die Augen der Händler daher auf Silber gerichtet. Im Vorfeld der Ankündigung der FED schnitt Silber besser ab als Gold und konnte im Laufe des Donnerstages zunächst noch weiter an Wert gewinnen, wobei Händler auch nach einer Gelegenheit gesucht haben könnten Silberexposure auf dem Futuremarkt zu erlangen. Die offenen Netto-Futurepositionen sind am 5. Juni im Vergleich zur Vorwoche
Die Konsolidierung an den Rohstoffmärkten setzte sich zuletzt weiter fort. Einige Agrarrohstoffe konnten weiter zulegen. Insbesondere Weizen zog an, nachdem die Ernteaussichten in Australien und Russland sich wegen trockenen Wetters verschlechtert hatten. Für Brent und Co. ging es dagegen tendenziell weiter nach unten. Der Bloomberg Commodity Index (Spot) notierte wenig verändert leicht über der Marke von 370 Punkten. Auf dem OPEC-Meeting Ende nächster Woche dürfte von russischer Seite der Vorschlag kommen, die Förderung um rund 1 mbpd anzuheben. Aus Saudi-Arabien machten zuletzt zwei Vorschläge die Runde: Eine einmalige Anhebung um 0,5 bis 0,7 mbpd oder zwei Anhebungen um jeweils 0,5 mbpd.
Der Fokus wird diese Woche auf die Zentralbanken gerichtet sein, denn nicht nur die EZB, sondern auch die FED und die Bank of Japan treffen sich in dieser Woche. Goldinvestoren werden selbst auf die kleinsten Hinweise der FED achten, die auf künftige Zinserhöhungen schließen lassen. EZB und der BoJ könnten weitere Details hinsichtlich des Zeitfensters für eine Beendigung der geldpolitischen Maßnahmen bekannt geben. Äußerungen des Chefökonomen der EZB, Peter Praet, zufolge scheint es wahrscheinlich, dass die EZB zumindest die Reduktion ihrer quantitativen Lockerungsmaßnahmen
Die Konsolidierung an den Rohstoffmärkten setzte sich zuletzt fort, bei divergenter Entwicklung der Sektoren. So mussten die Preise für Öl und Ölprodukte Federn lassen, während sich Industriemetalle verteuerten. Vor allem der Kupferpreis avancierte kräftig, unter anderem wegen besser als erwartet ausgefallener Einkaufsmanagerindizes aus China, wegen des wieder schwächeren US-Dollar, aber vor allem aufgrund von Befürchtungen um Angebotsengpässe. Derzeit laufen die Lohnverhandlungen mit dem Betreiber der weltweit größten Kupfermine Escondida in Chile. Die Erinnerungen an den 44-tägigen Streik im Vorjahr sind noch frisch und trieben den Kupferpreis nach oben. Von den festen Basismetallen profitierte auch der LBBW-Top-Ten-Index, der diesen Sektor mit 40% gewichtet und im bisherigen Jahresverlauf knapp 6% angestiegen war - deutlich besser als etwa die Pendants von Bloomberg.
Weizen war im jüngsten Bericht des USDA nach wie vor das schwache Glied. Seit Anfang 2018 kann ein Großteil der Aufwärtsdynamik bei den Weizenpreisen auf Berichte zurückgeführt werden, die sich mit den harten Bedingungen der Winterweizen-Ernte in Kansas und anderen wichtigen Regionen beschäftigten. Nach derzeitigem Stand befindet sich der Winterweizen in Kansas, Oklahoma und Texas zu jeweils 50%, 68% und 60% in einem schlechten oder äußerst schlechten Zustand. Der Anbaufortschritt bei Winterweizen lag bei 36 Prozent, womit das Getreide hinter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt zurückblieb (41 Prozent). Das USDA überraschte die Anleger jedoch mit seiner Prognose, nach der die Weizenproduktion in den USA aufgrund des starken Anstiegs bei Sommerweizen trotz des schlechten Zustands von Winterweizen um 5 Prozent zulegen soll.
Die im Vergleich deutlich kühlere Witterung hat für einen kräftigen Anstieg des Energieverbrauchs in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres gesorgt. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen ergab sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Zuwachs von 5,7 Prozent auf insgesamt 3.856 Petajoule beziehungsweise 131,5 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten. Neben den kalten Monaten Februar und März hatten nach Ansicht der AG Energiebilanzen auch die anhaltend gute Konjunktur sowie die Bevölkerungszunahme einen positiven
Die Produktion von Silber ist derzeit aufgrund von Gewalt in Mexiko, dem Land mit der größten Silberproduktion und verantwortlich für 22% des Gesamtangebots in 2017, gefährdet. Letzte Woche verkündete Pan American Silver, dass man die Produktion in der Dolores Mine in der Nähe von Chihuahua im Norden des Landes aufgrund der Gefahr, die von sich bekämpfenden Drogenkartellen ausgeht, einschränken werde. Der mexikanische Koordinierungsrat für Wirtschaft kommentiert die Lage wie folgt: "Die hohe Gewalt ist zu einem der größten Hindernisse für wirtschaftliche Aktivität geworden."
Nachdem der Bloomberg Commodity Index mit knapp 380 Punkten in der vergangenen Woche noch den höchsten Stand seit Ende September 2014 erreicht hatte, kam es in den Tagen danach zu einer Konsolidierung. Vor allem die Preise für Energierohstoffe gaben zuletzt nach. Damit gab es auch einen Wechsel bei den besten Performern im Universum des Bloomberg Commodity Index. Seit Jahresbeginn zogen Weizen, Soja und Baumwolle am stärksten an (+17% bis +20%). Dahinter rangieren Brent und Nickel (+15% bis +16%). Das Schlusslicht bleibt weiterhin Zucker (-18%).
Das ist alles sehr technisch und vereinfacht ausgedrückt bedeuten diese Testergebnisse, dass Sovereign Metals Ltd. nicht wie in der SCOPING-Studie angenommen, nur das ganz weiche Saprolith abbauen, sondern auch gleich das verwitterte Grundgestein beimischen kann und dies mit kleinen Veränderungen zu Beginn des Verarbeitungsprozesses. Kurz um kann man nach diesen Ergebnissen davon ausgehen, dass die jährliche Produktionsleistung in der Vormachbarkeitsstudie vermutlich höher ausfallen wird, als noch in der Scoping-Studie angenommen.
Wie schon in 2017 ist die Handelsspanne des Silberpreises in diesem Jahr weiterhin enger geworden. Aus charttechnischer Sicht deutet dies darauf hin, dass ein baldiger Ausbruch zunehmend wahrscheinlich ist und das Muster von immer tieferen Hochs lässt einen Ausbruch nach unten eine reale Möglichkeit erscheinen, die durch ein Durchbrechen der Unterstützung bei 15,60 $/oz - 15,75$/oz signalisiert würde. Bei einer Gold:Silber Ratio von 79 scheint Silber jedoch immer noch unterbewertet zu sein.
Die Fertigung von Elektronikprodukten in den USA erreichte im März ein Allzeithoch, gleichzeitig erreichte die Produktion in Japan den höchsten Wert seit 10 Jahren, der gerade mal 3% unter dem Hoch von 2007 lag. China verzeichnete im März erstmals nach