El Niño bezieht sich auf einen Klimakreislauf im Pazifischen Ozean, der globale Auswirkungen auf die Witterungsverläufe hat. Der Name, der frei übersetzt "Christkind" bedeutet, geht auf peruanische Fischer in den 1600er Jahren zurück, die beobachteten, dass der Fischertrag häufig um die Weihnachtszeit herum zurückging, wenn die Wassertemperaturen anstiegen. Zu den Effekten von El Niño gehören bestimmte Windströmungen über dem Pazifischen Ozean, starker Regen in Südamerika und Dürren in Australien sowie Teilen von Asien, darunter Indien und Indonesien.
Ins Stocken ist in den zurückliegenden Tagen auch der Anstieg des Goldpreises gekommen. Dies dürfte vor allem mit der Erholung an den Aktienmärkten zusammenhängen. Seit Anfang Oktober ist der Zusammenhang zwischen dem Goldpreis und der Entwicklung an den Aktienmärkten durch eine deutlich negative Korrelation gekennzeichnet. Trotz des leichten Preisrückgangs beim Gold deuten die fundamentalen Daten unverändert auf steigende Notierungen hin.
Wir haben ab August/September eine Anomalie erlebt, zu der es nur äußerst selten kommt. Die Abkopplung der Uranaktien vom Uran-Spotpreis. Dieser Trend hat sich über die Tax-Loss-Saison in Verbindung mit dem schlimmsten Aktienmarkt seit der Großen Depression noch verstärkt. Infolge dessen verlassen viele Anleger den Uransektor aus reiner Ungeduld. Es ist eine emotionale Handlungsweise, die diesen Anlegern teuer zu stehen kommen wird. Denn Geld wird niemals mit Emotionen gemacht, sondern auf Basis der Fundamentals, die sich letztlich immer durchsetzen. Das trifft auf keinen Rohstoff mehr als auf Uran zu, für dessen Verwendung kein Ersatz bereitsteht.
Man muss mit Goldman Sachs nicht immer einer Meinung sein, doch im Hinblick auf den Rohstoffsektor teile ich dieselbe Ansicht. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht, sagt die Bank über die kommenden Monate einen Anstieg der Rohstoffpreise um 17 Prozent voraus. "Angesichts des Umfangs der Verwerfungen bei der Preisbildung in Rohstoffen im Vergleich zu den Fundamentals, - glauben wir, dass Rohstoffe einen extrem attraktiven Einstiegszeitpunkt für Longs in Öl, Gold und Basismetallen bieten", so die Analysten, einschließlich Jeffrey Currie.
Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2018 deutlich zurückgegangen. Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen sank der Verbrauch gegenüber dem Vorjahr um 5% auf 12.900 Petajoule beziehungsweise 440,2 Mio. t Steinkohleneinheiten. Damit liegt der Energieverbrauch in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang der 1970er Jahre. Da die Verbrauchsrückgänge alle fossilen Energieträger betreffen, Zuwächse dagegen nur bei den erneuerbaren Energien zu verzeichnen sind, geht die AG Energiebilanzen von einem Rückgang bei den energiebedingten CO2-Emissionen in einer Größenordnung von reichlich 6 Prozent aus.
Die Gründe für den jüngsten Preisverfall am Ölmarkt sind vielfältig. Zum einen haben sich die Perspektiven für das Weltwirtschaftswachstum 2019 zuletzt etwas eingetrübt, so dass auch die Ölnachfrage im kommenden Jahr an Dynamik verlieren dürfte. Nach einem Plus von 1,3 mbpd im laufenden Jahr wird die Ölnachfrage 2019 voraussichtlich nur noch um 1,1 mbpd zulegen. Zum anderen ist das Ölangebot in den letzten Monaten sehr stark gestiegen. Alleine die drei größten Förderländer USA, Saudi-Arabien und Russland haben ihren Output von
Die OPEC sieht sich damit konfrontiert, dass sich die Konjunkturperspektiven für das kommende Jahr in den vergangenen Wochen merklich eingetrübt haben, so dass das Nachfragewachstum am Ölmarkt im kommenden Jahr vermutlich weniger dynamisch ausfallen dürfte als bislang erwartet. Nach einem Anstieg um 1,3 mbpd im laufenden Jahr ist momentan für 2019 nur noch mit einem Plus von 1,1 mbpd zu rechnen. Auf der anderen Seite hat das Ölangebot in jüngster Zeit sehr stark zugelegt. Hierbei spielen mehrere Faktoren eine Rolle. So hat Saudi-Arabien die Förderung seit Mitte des
Der Energieverbrauch in Deutschland wird in diesem Jahr deutlich niedriger sein als im Vorjahr. Auf Basis der jetzt vorliegenden Zahlen für den Energieverbrauch der ersten neun Monate rechnet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen für das Gesamtjahr mit einem Rückgang des Energieverbrauchs in Deutschland um knapp 5% auf rund 12.900 Petajoule beziehungsweise 440,3 Mio. t Steinkohleneinheiten. Da die Verbrauchsrückgänge bisher alle fossilen Energieträger betreffen, Zuwächse dagegen nur bei den CO2-freien Energien zu verzeichnen sind, geht die AG Energiebilanzen von einem überproportionalen Rückgang bei den CO2-Emissionen aus.
Der Ölpreis ist mit knapp 67 USD ins Jahr 2018 gestartet. Ein kräftiges Weltwirtschaftswachstum in Verbindung mit einer starken Ölnachfrage sowie Sorgen auf der Angebotsseite haben den Preis deutlich ansteigen lassen. Mit knapp 87 US-Dollar wurde Anfang Oktober das Jahreshoch markiert. Seitdem ging es mit dem Ölpreis jedoch recht kräftig nach unten. Bis auf rund 75 USD hat Brent zuletzt nachgegeben. In nur drei Wochen ist die Notierung damit um ca. 14% eingebrochen.
Der Auslöser für die jüngste Baisse beim Ölpreis sind die Turbulenzen an den Aktienmärkten. Die Talfahrt bei DAX & Co. könnte schließlich darin begründet sein, dass dunklere Wolken am Konjunkturhimmel aufziehen und eine mögliche stärkere Abschwächung beim Weltwirtschaftswachstum eben bereits jetzt schon am Markt in Form von fallenden Aktiennotierungen eskomptiert wird.
Der Goldpreis war eigentlich schon abgeschrieben. Nachdem er zu Anfang des Jahres einige Male den Widerstand bei rund 1.350 USD erfolglos antestete, ging es seit April nur noch abwärts. Im August wurde schließlich mit 1.160 USD das Jahrestief verzeichnet. Nach einer anschließenden leichten Erholung pendelte die Feinunze bis Anfang Oktober in einem recht engen Band zwischen 1.180 und 1.210 USD. Zuletzt kam allerdings Bewegung in den Goldpreis. Nachdem sich Mitte letzter Woche der
Die Rohstoffpreise haben in den letzten Tagen wieder etwas nachgegeben. Turbulenzen an den Aktienmärkten, steigende Renditen in den USA sowie die Revision der Prognose für das Weltwirtschaftswachstum 2018 und 2019 durch den IWF hat die Stimmung an den Rohstoffmärkten eingetrübt. Vor allem die Energierohstoffe gaben in der abgelaufenen Woche nach. Nachdem Brent Anfang Oktober mit knapp 87 USD auf den höchsten Stand seit vier Jahren geklettert war, fiel der Preis zuletzt bis auf rund 81 USD. Der Mitte
Die Rohstoffpreise haben ihren Aufwärtstrend zuletzt fortgesetzt. Dabei hat der Aufschwung in der vergangenen Woche alle Sektoren erfasst. Der Ölpreis ist weiter gestiegen - Brent hat mittlerweile sogar die Marke von 85 USD geknackt. Daneben zogen aber auch die Preise für Basismetalle an. Aluminium erreichte das höchste Niveau seit Mitte Juni, nachdem sich Norsk Hydro vor dem Hintergrund von Umweltauflagen zum Produktionsstopp in der größten Aluminiumraffinerie der Welt in Brasilien entschloss
Nordseeöl der Sorte Brent hat zuletzt weiter zugelegt. Anfang der Woche wurde der Widerstand bei 80 USD geknackt. Anschließend kletterte der Ölpreis bis auf gut 82,50 USD auf ein neues Jahreshoch. Brent hat damit den höchsten Stand seit November 2014 erreicht. Der Grund für die jüngste Öl-Hausse ist vor allem die Sorge um Knappheiten beim Ölangebot. Der Output des Irans dürfte vor dem Hintergrund von US-Sanktionen künftig erheblich beeinträchtigt werden. Nachdem bereits Südkorea und Japan die Importe aus dem Iran eingestellt haben, kündigte mit Indien ein weiterer wichtiger Kunde Teherans an, ab November kein Öl mehr aus der Islamischen Republik zu importieren.
och mit der Durstrecke im Uran geht es nun zu Ende. Tatsache ist, dass der Bedarf an hochzuverlässiger und emissionsfreier Energie ein Schlüsselfaktor für die Nachfrage nach Kernenergie und Uran bleibt, nicht nur in den USA, sondern auf der ganzen Welt. Derzeit verzeichnet die Atomenergie das schnellste Wachstum seit 25 Jahren. Es gibt derzeit mehr Reaktoren in Betrieb, und es sind mehr Reaktoren geplant, beabsichtigt und im Bau (543), als noch im März 2011, vor Fukushima.
Die Preise für Gold und Silber kannten zuletzt nur eine Richtung: nach unten! Für den Goldpreis ging es in diesem Jahr rund 10% nach unten. Das Minus bei Silber beläuft sich sogar fast auf 20%. Gold war Mitte August bis auf 1.160 USD gefallen und hatte damit das tiefste Niveau seit Anfang 2017 erreicht. Silber rutschte letzte Woche unter die Marke von 14 USD ab. Damit wurde der tiefste Stand seit Anfang 2016 erreicht. Und selbst das 9-Jahrestief vom August 2009 bei 13,50 USD ist aktuell nicht mehr weit entfernt!