Das sage nicht nur ich sondern auch das Wall Street Journal. Deutlich spiegelt sich diese überhastete und ideologisch aufgeladene Energiepolitik vor allem in den rasant steigenden Strompreisen. Aktuell zahlen wir Verbraucher 0,346 Cent pro kWh, damit zahlen wir den höchsten Strompreis der Welt. Tendenz weiter steigend, denn mit dem Ende des Jahres 2021 wurden in Deutschland zusätzlich noch drei der letzten sechs Atomkraftwerke sowie einige Kohlekraftwerke im Zuge der übereilten Energiewende abgeschaltet, was die Gesamtsituation weiter verschärft.
Es ist eine Meldung, die den Uranmarkt aufschreckt: Kasachstan wird derzeit von massiven Protesten wegen steigender Kraftstoffpreise und sonstigen Lebenshaltungskosten erschüttert. Präsident Tokajew hat sein Kabinett entlassen und nach Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei den zweiwöchigen Ausnahmezustand in der Stadt Almaty und der Provinz Mangistau ausgerufen. Hintergrund: die Menschen in Kasachstan fahren überwiegend mit Flüssiggas.
Das vierte Quartal 2021 hat der Akzeptanz von Kernenergie als CO2-freie, zuverlässige, saubere und sichere Energiequelle einen weltweiten Schub verliehen. Der Ausstieg der Nationen aus kohlenstoffintensiven Energien in Verbindung mit der stärker werdenden Elektrifizierung, führt zu einer global rasant steigenden Nachfrage nach Kernkraft. Zur Klimakonferenz der Vereinten in Glasgow wurden die Staaten mit der harten Realität konfrontiert, dass Wind und Solar allein nicht ausreichen, um sowohl Versorgungssicherheit zu garantieren als auch die Klimaziele zu erreichen.
Wie soll die Energiewende funktionieren? Ende 2021 beträgt die installierte Leistung aller PV-Anlagen in Deutschland 50 Gigawatt. Damit werden im Sommer pro Tag etwa 200 bis 300 Gigawattstunden Strom produziert, im Winter zwischen 10 und 50 Gigawattstunden. Diese Zahlen erscheinen abstrakt. Umso wichtiger ist es, dass man sie in Relation zum Verbrauch setzt. Der Nettostromverbrauch (Last) beträgt in Deutschland zwischen 1.300 und 1.600 Gigawattstunden pro Tag (GWh/Tag).
Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2021 eine Höhe von 12.193 Petajoule beziehungsweise 416,1 Mio. t Steinkohleneinheiten. Das entspricht einem Anstieg um 2,6% gegenüber dem Vorjahr. Der Energieverbrauch liegt jedoch noch spürbar unter dem Niveau der Vor-Corona-Zeit, was darauf hinweist, dass die energie- und gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland weiterhin in hohem Maße durch die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen geprägt wird, erklärte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) in Berlin.
IGO Limited gab heute Pläne zur Übernahme von Western Areas für 1,096 Milliarden AUD bekannt. Der Kaufpreis pro Aktie beträgt 3,36 AUD, ein Aufschlag von 3,7% gegenüber dem letzten Schlusskurs von WSA am 15.12.2021. Der Vorstand von Western Areas unterstütze die Übernahme einstimmig, heißt es in der Pressemitteilung. Die beiden Unternehmen begründen die Übernahme mit einer "strategischen und logischen Konsolidierung" des Nickelsektors in Westaustralien.
SSR Mining Inc. und Taiga Gold Corp. gaben kürzlich bekannt, dass sie eine definitive Vereinbarung geschlossen haben, in deren Rahmen SSR Mining alle ausstehenden und ausgegebenen Aktien von Taiga Gold zu einem Preis von 0,265 CAD je Taiga-Aktie erwerben wird. Dies entspricht einem Gesamtwert von 27 Millionen CAD. Die Board of Directors beider Unternehmen stimmten dieser Übernahme bereits einstimmig zu. Taiga Gold wird sein Aktionärstreffen am oder vor dem 15. März 2022 halten, um die Erlaubnis seiner Aktionäre einzuholen. Die Transaktion soll dann voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2022 abgeschlossen werden.
Seit seinem Höchststand im Oktober ist der Ölpreis zurückgegangen. Dieser Rückgang, zusammen mit einem schwächeren Euro und weiterhin negativen Realzinsen, könnte darauf hindeuten, dass der Markt immer pessimistischer wird. Aus makroökonomischer Sicht könnte dieser Rückgang des Ölpreises besorgniserregend sein. Ein Blick auf den Ölpreis im Vergleich zu den verschiedenen Rezessionen in den USA und Europa seit 1984 (Grafik 1), zeigt, dass eine (mehr oder weniger lange) Rezession traditionell mit einem Rückgang des Ölpreises einhergeht (wenngleich das Gegenteil nicht zutrifft). So fiel der Ölpreis beispielsweise 2008 um 68% und während des chinesischen Abschwungs 2015 um -44%.
Für den Verbrauchsanstieg macht die AG Energiebilanzen vorallem die Wiederbelebung der wirtschaftlichen Aktivitäten verantwortlich. Das im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringere Windstromangebot wurde im Stromerzeugungsmix durch konventionelle Energieträger ausgeglichen. Zusätzlich sorgte die gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich kühlere Witterung für einen Anstieg beim Verbrauch von Heizenergien. Unter Ausschaltung des Witterungseinflusses hätte sich der Energieverbrauch gegenüber dem Vorjahreszeitraum nur um 0,6 Prozen terhöht. Allerdings, so die AG Energiebilanzen, liegen sowohl die absoluten wie auch die temperaturbereinigten Verbrauchswerte noch spürbar unter den Werten von 2019.
Der Verbrauch von Mineralöl verminderte sich in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres insgesamt um 7%. Preis- und pandemiebedingt sank der Verbrauch von Ottokraftstoff um 1,1% und der von Dieselkraftstoff um 3,7%. Der Absatz von leichtem Heizöl verminderte sich sogar um 38%, da im Vorjahr viele Verbraucher bei niedrigen Preisen ihre Tanks aufgefüllt hatten. Der Absatz von Flugkraftstoff stieg dagegen um 15,5 Prozent und die Lieferungen von Rohbenzin an die chemische Industrie erhöhten sich um knapp 5 Prozent. Der Erdgasverbrauch erhöhte sich um 8,5 Prozent. Hauptursache für diese Entwicklung war die in den ersten fünf Monaten deutlich kühlere und größtenteils eher windarme Witterung, die zum Mehreinsatz von Erdgas sowohl in der Wärme- wie auch in der Stromerzeugung führte. Ab der Jahresmitte sorgte der Preisanstieg für einen
Innerhalb weniger Wochen kauften Rohstoffhändler beinahe den kompletten Bestand an Kupfer auf, den die Londoner Rohstoffbörse in ihren Lagerhäusern vorhält. Der Lagerbestand sank von 240.000 Tonnen Ende August auf rund 14.000 Tonnen Anfang dieser Woche. Das ist der tiefste Stand seit 1974. Nach Bloomberg-Angaben sicherte sich vor allem der Schweizer Rohstoffhändler Trafigura große Mengen. Die knappen Lagerbestände lösten wiederum weitere Panikkäufe aus. So war die Tonne Kupfer zur sofortigen Lieferung zwischenzeitlich 1.000 USD teurer als die
Da Magnesium nicht lange lagerfähig ist, ist die Industrie auf eine reibungslose Lieferkette angewiesen. In Europa hat die letzte Magnesium-Produktion 2001 geschlossen. Die Metallindustrie hat einen Brandbrief an das Auswärtige Amt geschrieben, wo man darauf hinweist, dass die Vorräte Ende November erschöpft sind, wenn China nicht sofort wieder mit dem Export beginnt. Dies führt dazu, dass alles an Aluminium, was noch auf dem Markt zu bekommen ist, im Preis in die Höhe schießt. Dabei könnten diese "Sondersituationen", welche die Preise explodieren lassen, durchaus (einstweilen) zur Regel werden.
Das Risiko besteht darin, dass gute industrielle Unternehmen dichtmachen müssen, da sie aufgrund des Strommangels nicht produzieren können. Ein vertrauenswürdiger Rohstoffhändler twittert: "Magnesium- und Siliziumpreise spielen verrückt und es ist unmöglich, irgendwelche echten Mengen zu kaufen. Viele Unternehmen senden Hinweise zu Preiserhöhungen aus, begründet durch höhere Energiepreise. Endverbraucher haben keine andere Wahl, als die neuen Preise zu akzeptieren und weiterzumachen".
Der Großhandels-Strompreis geht durch die Decke. Es ist ein bisher einmaliger Vorgang. Eine Megawattstunde kostet in Deutschland 128 Euro. Das Hoch von 2008 wird klar übertroffen. Treiber sind die Preise für Kohle und Erdgas. Umgerechnet sind dies 12,8 ct/kWh. Das sind 7 bis 9 Cent mehr als üblich. Zahlt ein Haus-halt bisher 30 ct/kWh, so würde sich der Strompreis auf fast 40 ct/kWh erhöhen, würde der Börsenstrompreis eine längere Zeit auf diesem Niveau verbleiben.
Vox ist ein neuer Royalty-Player mit erfahrenem Management. Man nutzt die eigene, 8.000 Royalties umfassende Datenbank zur Schatzsuche und hat sich auf die Fahnen geschrieben, überdurchschnittliche Renditen zu erzielen. Das Unternehmen verfügt schon über 5 Royalties in Produktion und 15 Royalties an Entwicklungsprojekten, darunter an der bekannten Montanore Lagerstätte von Hecla. Mit einer Marktkapitalisierung von gut 100 Mio. CAD gehört Vox zu den kleinen Spielern, weist aber hohes Wachstum auf. Aus dem aktuellen Portfolio möchte man längerfristig 15-20 Mio. $ pro Jahr erzielen. Neue Gelegenheiten möchte man wahrnehmen, aber unter Beachtung minimaler Verwässerung. Ungefähr 60% der Aktien liegen bei Institutionen, Management und Family-Offices.