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Ölpreis steigt; USA starten neue Angriffe gegen Iran starten – Ölangebot knapper

08:00 Uhr  |  Redaktion
Die weltweiten Ölpreise sind am Mittwoch um fast 1% gestiegen, nachdem das US-Militär neue Angriffe auf iranische Ziele geflogen hat, berichtet Reuters. Dieser jüngste Militäreinsatz folgte auf eine Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, der nach dem Abschuss eines US-Apache-Kampfhubschraubers durch den Iran eine entschlossene Reaktion versprochen hatte. Die Sorte Brent-Rohöl verteuerte sich um 0,9% auf 92,29 US-Dollar je Barrel, während die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) um 0,8% auf 88,97 US-Dollar zulegte.

Der Preisanstieg markiert eine deutliche Trendwende am Energiemarkt, nachdem die Preise zuvor spürbar nachgegeben hatten. Noch am Vortag hatten sowohl Brent als auch WTI ihre tiefsten Stände seit mehreren Wochen erreicht, da Israel und der Iran ihre direkten gegenseitigen Angriffe auf Drängen Trumps vorübergehend eingestellt hatten. Die erneuten Feindseligkeiten im Persischen Golf haben die geopolitischen Sorgen der Anleger jedoch sofort wieder angefacht.

Die geopolitischen Spannungen werden durch anhaltende Blockaden in der Region verschärft. Teheran blockiert weiterhin den Großteil des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormuz, über die normalerweise ein Fünftel des weltweiten Rohöls und Flüssiggases transportiert wird. Als Reaktion darauf haben die Vereinigten Staaten eine eigene Blockade gegen iranische Häfen verhängt, was die logistischen Probleme auf den globalen Routen weiter vergrößert.

Zusätzlicher Druck auf die Ölpreise kommt von der Angebotsseite aus den USA, wo die Rohölvorräte laut Daten des American Petroleum Institute (API) die achte Woche in Folge gesunken sind. Auch die Benzinbestände gingen zurück. Da die USA während des Konflikts als wichtiger Lieferant für Asien und Europa einsprangen, könnten die schrumpfenden US-Lagerbestände die Exporte einschränken und die weltweiten Preise in nächster Zeit noch weiter nach oben treiben.


© Redaktion RohstoffWelt.de


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