Der britische FTSE 100 verlor 2,4%. Sorgen um die europäischen Staatsschulden hatten dazu geführt, dass das Pfund, der Euro und der Schweizer Franken gegenüber dem US-Dollar an Boden verloren, während der Hongkonger Hang Seng Index zu Handelsschluss bei einem 52-Wochen-Tief notierte - wie auch die Terminkontrakte für Kupfer und Rohöl. Der amerikanische Dow Jones Industrial Average hatte gestern einen Verlust von 2,36% zu verbuchen. Aktuell liegt er 16,8% unterhalb seiner April-Hochs. Der Dow ist jetzt nur noch 3,2% von jener 20%-Verlustmarke entfernt, die für viele Analysten als wichtiges Signal gilt, dass ein Bärenmarkt im Gang ist.
In Wirklichkeit befinden sich die amerikanischen und europäischen Aktienmärkte schon seit dem Platzen der Nasdaq-Blase Anfang 2000 in einem Bärenmarkt. Am besten lässt sich dies anhand des Dow/Gold-Ratios aufzeigen. Dieser misst, wie viele Unzen Gold man benötigt, um eine Dow-Jones-Einheit “kaufen“ zu können. Wie man im Chart sehen kann (mit freundlicher Erlaubnis von Sharelynx.com/ Nick Laird), brauchte man im Jahr 2000 ca. 48 Unzen für den Kauf einer Dow-Einheit. Heute liegt das Verhältnis nur noch bei 6,4 Unzen. Ein Vergleich mit anderen Aktienmärkten würde ebenso ein sinkendes Verhältnis ergeben, was ein Hinweis darauf ist, dass Sachanlagen seit 10 Jahren stark gegenüber Papieranlagen aufwerten.
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