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Goldpreis steigt im 3. Quartal um 8%

04.10.2011  |  GoldMoney
Open in new windowDie Aktienmärkte in Europa und Asien verzeichneten heute Verluste, nachdem am Sonntag bekannt wurde, dass die griechische Regierung dieses Jahr ihre angestrebten Sparziele verpassen wird. Griechenland hatte sich für die Jahre 2011 und 2012 zu einem Einsparungsprogramm von 8,8 Mrd. US-Dollar verpflichtet. Wie The Wall Street Journal berichtete, wird das diesjährige Defizit des Landes 8,5% des Bruttoinlandsproduktes betragen, und mit 18,69 Mrd. Euro deutlich über den angestrebten 17,1 Mrd. Euro liegen. Die griechische Wirtschaft wird dieses Jahr voraussichtlich um 5,5% schrumpfen. Dies übertrifft frühere Prognosen, die von einem Minus von 3,9% ausgingen.

Der Freitag markierte das Ende eines miserablen Quartals für die Aktienmärkte. Der amerikanische S&P 500 fiel in dieser Periode um insgesamt 15%. Wie Peter Schiff von Euro Pacific Capital in diesem Videoblog auf seiner Webseite erläutert, erlitt der Russel 2000 Index - bestehend aus kleineren und spekulativeren amerikanischen Kapitalgesellschaften - sogar noch größere Verluste und fiel um ganze 22%. Aufgrund der Probleme in Griechenland ist es nicht ganz überraschend, dass an den europäischen Aktienmärkten metaphorisch gesprochen noch mehr "Blut auf den Straßen fließt". Der deutsche Aktienindex DAX fiel dieses Quartal um 25% und insgesamt erlebten europäische Märkte das schlechteste Quartal seit neun Jahren.

Trotz dass Gold die schlechteste monatliche Performance seit drei Jahren aufwies, stieg der Goldpreis über das gesamte Quartal um insgesamt 8%. Ungeachtet der besten Bemühungen der Short-Seller im letzten Monat bleibt der monatliche Preistrend für Gold weiterhin herausragend bullisch, wie Dan Norcini auf seinem Blog herausstellt.

Obwohl die Gold- und Silberpreise sich in der vergangenen Woche wenig bewegten, zeigte der jüngste Commitments of Traders Report für Silber einen signifikanten Abfall der Short-Positionen von Händlern der "large commercial" Kategorie - bestehend aus Silberproduzenten, Großhändlern und Swap-Anbietern. Seit November 2008 - den Tagen mit den größten Einbrüchen der Aktien- und Rohstoffmärkte nach der Lehman-Pleite - war die Netto-Short-Position dieser kommerziellen Händler im Futuresmarkt nie so gering wie derzeit.

Der GotGoldReport berichtet: "Das letzte Mal, dass die kommerziellen Händler ein so geringes Engagement auf der Verkäuferseite im Futures Markt hatten, war am 25. November 2008, als der Silberpreis bei 10,33 $ pro Unze stand. Wir können deshalb bei einem derzeitigen Silberpreis von 31,88 $ und nach einem Testen des Tiefs bei 26,04 $ sagen, dass die kommerziellen Händler die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Absinkens des Silberpreises genauso hoch einschätzen, wie sie es vor drei Jahren bei 10,33 $ taten." Somit gestaltet sich die Zukunft für den Silberpreis sehr positiv.

Goldkäufer werden auch mit Interesse die Nachrichten verfolgt haben, dass der Staatsfond des arabischen Emirats Katar plant, 10 Mrd. Dollar in Anteile an Goldproduzenten zu investieren. Weitere Staatsfonds werden Katar wohl in diesem Schritt folgen.


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