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Benz Mining Corp.: >250.000 Meter an Bohrung in diesem Jahr!

18:00 Uhr  |  Hannes Huster (Goldreport)
Benz gab heute in Australien (ASX: BNZ) bekannt, dass man nach dem erfolgreichen Abschluss der 75 Millionen AUD Platzierung das Bohrprogramm nochmals deutlich aufgestockt hat: Link.

Rund 94 Millionen AUD hat Benz Mining nun in der Kasse und das Management geht davon aus, dass man in diesem Jahr schon fast unglaubliche 250.000 Bohrmeter niederbringen wird. Waren wir früher begeistert, wenn ein Unternehmen 10.000 Meter in einer Saison gebohrt hat, haben wir es nun mit ganz anderen Kalibern zu tun. Doch wie das Management in der heutigen Pressemeldung richtig erklärt, befindet sich Benz und das Glenburgh-Projekt in einer entscheidenden Phase.


Benz CEO, Mark Lynch-Staunton:

Glenburgh hat einen entscheidenden Wendepunkt erreicht.

Benz hat in den letzten zwölf Monaten die notwendige technische Arbeit in hochgradigem metamorphem Gelände geleistet – durch die Integration von Bohrungen, Kartierung und Strukturinterpretation –, um Glenburgh von einer Reihe historischer Explorationsgebiete zu einem kohärenten geologischen System weiterzuentwickeln, das nun systematisch erschlossen werden kann.

Das herausragende Ergebnis ist Thunderbolt – ein neues, großflächiges Explorationsgebiet auf der Bergbaulizenz, das aufgrund geringer Deckschichten und begrenzter Bohrungen bisher weitgehend unbeachtet blieb. Wir gehen davon aus, dass es sich in der gleichen geologischen Struktur wie die an der Oberfläche anstehenden Gebiete befindet und freuen uns sehr über das enorme Potenzial, das es als neue Wachstumsfront für das Projekt darstellt.

Mit liquiden Mitteln in Höhe von 94 Millionen australischen Dollar (pro forma) ist Benz bestens gerüstet, um schnell voranzukommen. Geplant sind über 250.000 Meter Bohrungen im Jahr 2026 zur Exploration und Ressourcendefinition. Dieses Programm wird die Bohrungen im gesamten Abbaugebiet beschleunigen, die regionale Zielgenerierung entlang des breiteren Distrikttrends ausweiten und parallel dazu die Vorstudien vorantreiben. Glenburgh verfügt über eine fortgeschrittene Genehmigungsposition und umfangreiche historische Machbarkeitsstudien, die uns eine solide Grundlage für die weitere Erschließung der Ressource bieten.


Das Team von Benz hat das Glenburgh Projekt in drei verschiedene "Gold Camps" aufgeteilt, die aber allesamt vom gleichen System kontrolliert werden.

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Das Icon Camp und das Hurricane Camp ist bislang am weitesten erkundet. Neu ist das Thunderbolt Camp, dass der CEO explizit erwähnt. Dieses liegt südwestlich und war bislang kaum erkundet. Das Unternehmen plant für 2026 Bohrungen mit einer Gesamtlänge von über 250.000 Metern zur Exploration und Ressourcendefinition. Dabei werden sowohl hochgradige Lagerstätten als auch das Potenzial für großflächige Entdeckungen des massiven Lagerstättensystems von Glenburgh ausgeschöpft.


Hurricane-Lagerstätte – Hochgradiges Wachstum

Die Bohrungen werden entlang des hochgradigen Trends der Zone 126 fortgesetzt, der in der Tiefe weiterhin offen ist und ein erhebliches Wachstumspotenzial für das Projekt darstellt. Darüber hinaus wird Benz die Zielgebiete Hurricane und NE3 – entlang des Streichens von Zone 126 – intensiv durch Bohrungen untersuchen. Diese Gebiete weisen die wichtigsten geologischen und strukturellen Merkmale einer hochgradigen Lagerstätte vom Typ Zone 126 auf und stellen die beste Chance des Unternehmens für den nächsten Durchbruch bei hochgradigen Lagerstätten innerhalb des Camps dar.


Icon Camp – Systematische Skalierungsuntersuchungen

Bei Icon wird Benz systematische, schrittweise Bohrungen entlang des über 3 km langen Icon-Trends durchführen, mit geplanten Bohrungen bis in eine Tiefe von ca. 300–500 m. Das Programm ist darauf ausgelegt, die mineralisierte Kontinuität entlang des Streichens und des Einfallens im breiteren Icon-Tuxedo-Korridor rasch zu erweitern, um das wahre Skalierungspotenzial des großflächigen Systems von Glenburgh aufzuzeigen.


Thunderbolt Camp – Eine neue Wachstumsfront

Thunderbolt stellt eine wichtige neue Wachstumsfront für Glenburgh dar. Das Camp wurde von Benz noch nicht durch Bohrungen erkundet und bisher nur bis zu einer Tiefe von weniger als ca. 100 m getestet.

Wichtig ist, dass Thunderbolt geologische und strukturelle Ähnlichkeiten mit den an der Oberfläche anstehenden Lagerstätten Icon und Hurricane aufweist, jedoch größtenteils unter einer dünnen känozoischen Deckschicht liegt. Diese hat die geochemische Oberflächenaktivität gedämpft und die historische Zieldefinition eingeschränkt. Benz plant, 2026 mit systematischen ersten Bohrungen in Thunderbolt zu beginnen.

Die Bohrtests sollen, die in den anderen Lagerstätten erreichten Tiefen (ca. 500 m) erreichen und die erste moderne Bewertung dieses bisher wenig erforschten Gebiets ermöglichen.

Es wurde heute auch eine neue Präsentation vorgelegt, die der CEO heute auf der RIU Explorer Konferenz in Perth gehalten hat: Link.


Einschätzung und Fazit:

Benz tut genau das, was man als Explorationsunternehmen in dieser Phase tun muss. Viele Monate hat man die Modelle für das Glenburgh-Projekt überprüft, getestet und angepasst und die Ergebnisse, die man bislang vorgelegt hat, waren die ersten Früchte dieser Arbeiten.

Doch es geht bei Benz eben nicht um eine Lagerstätte, die vielleicht eine oder zwei Millionen Unzen Gold beherbergt, sondern um ein bislang von den Vorbesitzern falsch interpretiertes Gold-System, das sich über 12 Kilometer oder mehr erstrecken könnte. Genau deshalb ist die Aktie auch in den vergangenen Monaten so gut gelaufen und genau deshalb hat Benz auch keine Probleme 50 oder 75 Millionen AUD in kürzester Zeit aufzunehmen.

Benz ist dem nächsten großen Gold-System Westaustraliens auf der Spur und hierzu braucht man auch ein Top-Management und ein Top-Team an Geologen. Bei >250.000 Bohrmetern sollte der News-Flow garantiert sein und ich halte die Position.

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© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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