GreenX Metals: Der operative Hauptfokus bleibt das Tannenberg Kupferprojekt in Hessen
Das wichtigste Ereignis für GreenX Metals Ltd. war ganz klar die Abweisung der Anträge aus Polen vor dem Gericht in Singapur. Dies hat die rechtliche Lage für GreenX nochmals gestärkt und die Chancen der Polen werden nun nicht mehr hoch eingestuft:
Weiterhin heißt es im Bericht:
Polen hat das Recht, gegen die Abweisung des Antrags auf Aufhebung des Energiecharta-Abkommens (ECT) Berufung bei den Gerichten in Singapur einzulegen. Sollte der Berufung stattgegeben werden, ist zu erwarten, dass sie vom zuständigen Gericht in Singapur zügig bearbeitet wird, sodass Polen anschließend keine weiteren Rechtsmittel mehr einlegen kann. Das Unternehmen geht davon aus, dass Polen Berufung gegen die Aufhebung des ECT einlegen wird, voraussichtlich im Februar 2026. Die Erfolgsaussichten für einen Antrag auf Aufhebung des ECT sind sowohl vor den Gerichten in Singapur als auch in England sehr gering, da die Gerichte Anträge in der überwiegenden Mehrheit der Fälle ablehnen. Das Unternehmen wird seine Schiedssprüche weiterhin verteidigen und den Markt gemäß seinen Offenlegungspflichten informieren.
Eine Option hat Polen noch, doch die Rechtsexperten von GreenX (Litigation Capital, Anwälte, etc.) schätzen die Erfolgschancen als sehr gering ein und auch die Bearbeitungszeit soll kürzer sein als zuvor.
Der operative Hauptfokus bleibt das Tannenberg Kupferprojekt in Hessen. Dort ist man sehr aktiv und Hauptziel für das Jahr 2026 wird es sein, die historischen Daten so aufzubereiten, dass man sie gemäß dem australischen Ressourcen-Code JORC in eine aktuelle Ressource wandeln kann.
Ein Vorkommen, für das eine historische Ressourcen-Schätzung über 728.000 Tonnen Kupfer (1,605 Milliarden Pfund) vorliegt und dies bei einem durchschnittlichen Kupfergehalt von 2,60%!!!

Ein Pfund Kupfer kostet heute 6 USD. Die 1,605 Milliarden Pfund haben also einen In-Situ-Wert von ca. 9,6 Milliarden USD.
Nun wurde in dieser Schätzung aber nur ein Teil des Vorkommens berücksichtig und auch nur die mit dem bloßen Auge sichtbare Kupferschiefer-Zone.
Die Erfahrungen aus den polnischen Kupferschieferminen zeigen, dass die ober- und unterhalb liegenden Zonen ebenfalls Kupfer und oft auch etwas Silber enthalten.
Fazit:
Ich halte das Tannenberg-Kupferprojekt für eines der wichtigsten Kupfergebiete in Europa. Der Markt hat das Potenzial noch nicht realisiert, was auch damit zusammenhängt, dass GreenX aufgrund der Schadenersatzforderung ein anderer "Investment-Case" ist als der typische Kupferexplorer.
Der Investor sieht zunächst nur die erhöhte Marktkapitalisierung, die jedoch bei einem genaueren Blick komplett über den nun mehrfach bestätigten Schadenersatz der Polen abgedeckt ist.
Das Kupferprojekt bekommt man gratis, sobald die Zahlung eintrifft.
Im aktuellen Marktumfeld müsste allein das Tannenberg Kupferprojekt "locker" mit 100 Millionen AUD bewertet werden und da bin ich noch konservativ.
Kupfer-Explorer in Chile kommen mittlerweile auf Börsenwerte von weit über 100 Millionen und haben noch kein einziges Loch gebohrt. Tannenberg ist ein strategisches Rohstoff-Projekt für Deutschland und auch für Europa. Das hat der Markt noch nicht verstanden, wird es aber bald verstehen.

© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"
Pflichtangaben nach §34b WpHG und FinAnV
Wesentliche Informationsquellen für die Erstellung dieses Dokumentes sind Veröffentlichungen in in- und ausländischen Medien (Informationsdienste, Wirtschaftspresse, Fachpresse, veröffentlichte Statistiken, Ratingagenturen sowie Veröffentlichungen des analysierten Emittenten und interne Erkenntnisse des analysierten Emittenten).
Zum heutigen Zeitpunkt ist das Bestehen folgender Interessenkonflikte möglich: Hannes Huster und/oder Der Goldreport Ltd. mit diesen verbundene Unternehmen:
1) stehen in Geschäftsbeziehungen zu dem Emittenten.
2) sind am Grundkapital des Emittenten beteiligt oder könnten dies sein.
3) waren innerhalb der vorangegangenen zwölf Monate an der Führung eines Konsortiums beteiligt, das Finanzinstrumente des Emittenten im Wege eines öffentlichen Angebots emittierte.
4) betreuen Finanzinstrumente des Emittenten an einem Markt durch das Einstellen von Kauf- oder Verkaufsaufträgen.
5) haben innerhalb der vorangegangenen zwölf Monate mit Emittenten, die selbst oder deren Finanzinstrumente Gegenstand der Finanzanalyse sind, eine Vereinbarung über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Investmentbanking-Geschäften geschlossen oder Leistung oder Leistungsversprechen aus einer solchen Vereinbarung erhalten.



