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Commodities Weekly: Marktkommentar

16.05.2014  |  Achim Wittmann (LBBW)
Strategie:

Nach dem Jahreshoch im DJUBS Index (Spot) Ende April bei über 440 Punkten schalteten die Rohstoffmärkte zunächst auf Konsolidierung. Diese könnte durchaus noch einige Zeit anhalten, da sich einige gegenläufige Effekte auf Gesamtmarktebene gerade neutralisieren könnten. So besteht bei den meisten Basismetallen weiterhin Nachholpotenzial. Dagegen scheinen einige Agrarrohstoffe nach den starken Preissteigerungen seit Jahresanfang reif für eine Korrektur. Unter dem Strich dürfte der DJUBS damit vorerst seitwärts tendieren.


Performance:

Mit Kaffee und Magerschweinen sind die Topperformer des Jahres nach der jüngsten Korrektur in den letzten Tagen wieder in den Haussemodus übergegangen. Bei Nickel hat die Volatilität in der abgelaufenen Woche nochmals deutlich zugelegt. Nachdem der Preis Anfang der Woche noch die Marke von 21.500 USD überwand, fiel er im Anschluss zeitweise unter 18.500 USD zurück.


Energie:

Geopolitische Themen haben einmal mehr in der laufenden Handelswoche für Kursgewinne an den Ölmärkten gesorgt. Die US-Lagerdaten bremsten die Kurszuwächse von US-Öl WTI. Landesweit waren die Lagerbestände um nahezu 1 Mio. Barrel angestiegen, während die Ölproduktion mit 8,43 Mio. Barrel ein 28-Jahreshoch erreichte.


Basismetalle:

Nach dem rasanten Anstieg, der den Nickelpreis auf über 20.000 USD/t führte, vollzogen die Notierungen in der vergangenen Woche die lange erwartete Korrektur. Kupfer zeigte in den letzten Tagen eine überdurchschnittliche Performance. Die LMELagerbestände sind auf das tiefste Niveau seit 2008 gefallen. Der Mai gehört traditionell zu den nachfragestärksten Monaten in China.

Aufgrund der im weiteren Jahresverlauf erwarteten Angebotszunahmen sollten weiteren Preisavancen jedoch enge Grenzen gesetzt sein. Auf dem Aluminiummarkt steigen die Prämien in einem Umfeld dynamisch wachsender Nachfrage weiter an. Ein wesentlicher Teil der nach wie vor hohen Lagerbestände steht aufgrund von Finanzgeschäften und langen Wartezeiten bei der Auslieferung den physischen Märkten nur bedingt zur Verfügung.


© Achim Wittmann
Investmentanalyst

Quelle: Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart



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