RTE Stuttgart - (www.rohstoffe-go.de) - Die Regierung der Mongolei hat beschlossen, die im vergangenem Juni getroffene Vereinbarung mit Ivanhoe Mining und Rio Tinto über die Entwicklung eines Projekts in der Gobi-Wüste dem Parlament nun doch nicht zur Ratifizierung vorzulegen. Stattdessen gab der Aussenminister bekannt, dass ein Team von Kabinettsmitgliedern und Parlamentsabgeordneten gebildet werden soll, um über den Vertrag zu beraten und um Projekt voranzutreiben. In die Revision der Verträge dürfte auch die Weltbank, die europäische Entwicklungsbank und weitere multilaterale Institutionen miteinbezogen werden. Inwiefern diese neue Wendung die Entwicklung Oyu-Tolgoi-Projekts verzögern wird, bleibt abzuwarten. Der mongolische Staat ist mit 34% an dem Oyu-Tolgoi-Projekt beteiligt, die weiteren Partner sind Ivanhoe Mining und Rio Tinto.
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