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CRB Index mit intaktem Abwärtstrend auf Wochenbasis

21.01.2009  |  Jens Rabe
- Seite 2 -
Copper - Kupfer (COMEX)

Eine interessante Entwicklung zeichnet sich derzeit beim Kupfer ab. Nachdem die Preise im Juli 2008 ein Hoch ausbildeten und danach annähernd 70% verloren, kann man auch hier von einer geplatzten Blase ausgehen. Das es sich beim Kupfer um eine geplatzte Blase handelte wird auch daran deutlich, dass die Preise im Vorfeld des Hochs in den Jahren 2002 - 2008 um über 570% angestiegen waren.

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Studiert man den Verlauf der Preisentwicklung nach geplatzten Blasen, dann wird deutlich, dass es nach dem Platzen der Blase extrem unwahrscheinlich ist, dass die Preise in absehbarer Zeit wieder ihre alten Hochs erreichen. Ein eindrucksvolles Beispiel liefert hierfür der Preis von Gold, welcher nach dem Platzen der 70iger Jahre Blase immerhin 28 Jahre benötigte, um wieder die alten Hochs zu erreichen und diese letztendlich bis heute nicht überwunden konnte. Ein weiteres Beispiel liefert uns der japanische Aktienmarkt, welcher selbst 19 Jahre nach seinem Hoch immer noch fast 80% von seinem Allzeithoch entfernt ist.

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Wir können also aufgrund der historischen Beispiele davon ausgehen, dass der Kupferpreis nicht heute oder morgen die alten Hochs wird wieder erreichen können. ABER, immer wieder kam es auch nach geplatzten Blasen zu Gegenbewegungen, welche über genügend Potential verfügten, als dass man diese als Händler missachten darf. Im Kupfer könnte sich in den kommenden Wochen eine solche Bewegung ergeben, auch wenn das wirtschaftliche Umfeld von Tag zu Tag schlechter wird. Einen ersten Hinweis auf eine solche mögliche Entwicklung liefert die Positionierung der Commercials in diesem Markt. Im Zuge des Preiseinbruchs haben diese Ihre Nettopositionierung komplett gedreht und halten derzeit die größte Longposition aller Zeiten.

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Kritiker können jetzt allerdings auf 2 Punkte verweisen, die eine solche Positionierung in einem anderen Licht erscheinen lassen. Im Jahr 2003 wiesen die Commercials die größte Nettoshortposition aller Zeiten auf und die Preise brachen in Folge dessen nicht etwa ein, sondern setzten ihre im Jahr 2001 begonnene Rallye sogar mit beschleunigtem Tempo fort.





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