RTE Stuttgart - (www.rohstoffe-go.de) - Die Erdgasförderung auf der Jamal-Halbinsel in Nordwest-Sibirien wird in diesem Jahr um drei bis fünf Prozent steigen, während die Ölförderung im Vergleich zu 2007 geringfügig zurückgehen wird, teilte Sergej Konowalow, Vizegouverneur des Autonomen Kreises der Jamal-Nenzen, am Mittwoch mit.
Mehrere Vorkommen werden in Zusammenhang mit der Einführung von Programmen zur Nutzung von Begleitgas rekonstruiert. Für 2009 sei die Aufgabe gestellt, die Ölförderung zu stabilisieren und zu steigern, erklärte Konowalow.
Auf Jamal, auch Samojeden-Halbinsel genannt, werden die weltgrößten Erdgasvorkommen mit mehr als 95 Billionen Kubikmetern vermutet. Bislang wurden nur knapp die Hälfte der Ölfelder und nur etwa 20 Prozent des Gasfelder erkundet. In der Region sind 65 Förderunternehmen tätig. Auch der russische Gasmonopolist Gazprom fördert dort und leitet das Erdgas über Pipelines bis nach Europa, wo es u.a. durch die E.ON-Tochter Ruhrgas vermarktet wird.
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