(www.rohstoffe-go.de) - Analysten forderten schon lange, dass Gazprom auf die Kostenbremse drückt. Der Energiegigant beschäftigt 436.000 Mitarbeiter. Die Lohnkosten kletterten im letzten Jahr um 25%. Dabei wurden rund 4.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Gazprom arbeitet nun an einem breiten Kosteneinsparungsplan, um die Finanzlage zu verbessern.
Im Rahmen dessen sollen in der Moskauer Konzernzentrale, wo 5.770 Mitarbeiter beschäftigt sind, rund 10% der Arbeitsplätze von leitenden angestellten eingespart werden. Das ist der erste große Personalabbau seit dem Jahr 2000, als Alexej Miller zum Chef des Unternehmens wurde.
Miller sorgte erst im Juni für Aufruhr, als er prophezeite, dass Gazprom in sieben Jahren seinen Börsenwert auf eine Billion USD verdreifachen wird. Damit würde der Konzern, der jetzt schon der größte Gasproduzent der Erde ist, jedes andere Unternehmen der Welt überflügeln, so Miller weiter. Laut seinen Aussagen sollen dabei Expansionen und der hohe Ölpreis, den er in der Zukunft bei 250 USD sieht, helfen.
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