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Weizen, Limit Bewegungen

12.02.2008  |  Jens Rabe
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Solange der Run in Minneapolis weitergeht, sollten auch die Kontrakte an den anderen Börsen nach oben laufen. Wir hören aus Händlerkreisen, dass es bei den Hedgern eine Vielzahl von Margin Calls gibt, und gleichzeitig die Indexfonds mit ihren scheinbar unerschöpflichen Mitteln die Preise weiter nach oben treiben. Fakt ist, dass es immer noch sehr viele Kaufaufträge gibt, die entweder spekulativ oder auch zwangsgetrieben (Zwangs-Eindeckungen von Shortpositionen) sind. Solange diese Kaufaufträge im Markt liegen, werden die Preise nach oben gehen. Erst wenn auch der letzte dieser Kaufaufträge ausgeführt worden ist, wird dieser Run zu Ende gehen und die Preise werden wieder gen Süden tendieren!

Dazu noch ein Blick auf einige historische Charts.

Sojabohnen Juli 1973
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Weizen Dezember 1973
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Silber März 1980
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Die obigen Charts zeigen einige der extremsten Bewegungen, in denen es zu Limit Bewegungen kam. Daraus lässt sich einiges lernen und auf die aktuelle Situation übertragen. So ist es keine ausgemachte Sache, dass es nach dem Ende der Limit Up Bewegungen sofort zu fallenden Preisen kommt, wie der Chart Weizen Dezember 1973 zeigt. Tendenziell neigen zwar die Preise nach einer solchen Phase zur Schwäche, aber aufgrund der sehr hohen Volatilitäten ist dies mit Sicherheit kein “free lunch“. Außerdem sollten sich alle Händler die jetzt auf einen Shorteinstieg warten, einmal die Charts der nachfolgenden Kontraktmonate anschauen. Das nachfolgende Beispiel zeigt die sehr unterschiedliche Entwicklung verschiedener Kontraktmonate anhand der Situation bei den Sojabohnen im Jahr 1973.

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Da es für die meisten privaten Händler kaum machbar sein wird, die großen Volatilitäten nach dem Hoch mit Futures Positionen in Gewinne ummünzen zu können, empfehlen wir an dieser Stelle sich mit den Möglichkeiten von Spreads und/oder Optionen zu beschäftigen. Unbedingt sollte man sich dabei auch die Spreads der einzelnen Weizensorten untereinander anschauen.


© Jens Rabe
www.pit-trader.com





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