Deutsche Rohstoff AG: Gründung de 'Seltenerden Storkwitz AG' zur Entwicklung der einzigen bekannten Seltenerden-Lagerstätte in Mitteleuropa

Dr. Titus Gebel, Vorstand und CEO der Deutsche Rohstoff AG: ' Die einzige Seltenerden-Lagerstätte Mitteleuropas kann nun zügig weiter entwickelt werden kann. Seit DDR-Zeiten sind sich die Geologen einig, dass diese Lagerstätte zur Tiefe hin noch deutlich wachsen kann. Die Seltenerden Storkwitz AG verfügt über Zugang zu den besten Experten und konnte mit Bernhard Giessel einen erfahrenen Industriemanager als Vorstand gewinnen.'
Bernhard Giessel, Vorstand der neuen Gesellschaft, führte aus: 'Nicht zuletzt auch unterstützt durch die zunehmende offensive Rohstoffpolitik der Bundesregierung, nehmen die Aktionen der deutschen Unternehmen, so zum Beispiel die geplante 'Allianz zur Rohstoffsicherung', immer mehr an Fahrt auf. Wir gehen davon, aus, dass diese Ressource auch für die deutsche Industrie von Interesse ist.'
Zufallsfund zu DDR-Zeiten
Das Vorkommen Storkwitz ist in den 1970er Jahren bei Explorationstätigkeiten auf Uran entdeckt worden. Dieser völlig unerwartete Fund galt damals als Sensation, weil in Deutschland nie zuvor vergleichbare Seltenerdenvorkommen entdeckt worden waren. Bei 29 Bohrungen in dem Gebiet konnte der Erzkörper bisher durch fünf Bohrungen definiert werden. Er beinhaltet leichte SEE wie Cer, Lanthan, Praseodym und Neodym aber auch schwere Seltenerden wie Europium und Yttrium.
Im Frühjahr 2012 wird ein Bohrprogramm beginnen, um das Vorkommen in eine international anerkannte Ressource nach dem australischen JORC Standard umzuwandeln. Danach soll dann die Ausdehnung der Lagerstätte insbesondere zur Tiefe hin weiter untersucht werden. Die früheren Untersuchungen gingen davon aus, dass ein erhebliches Erweiterungspotential besteht. Der Entdecker, die deutsch-sowjetische Urangesellschaft SDAG Wismut, schätzte die mögliche Menge an SEE bereits 1975 auf bis zu 136.000 Tonnen.
Seltenerden einer der kritischen Rohstoffe
Die 17 Elemente der Seltenerden werden vor allem in technologisch anspruchsvollen Produkten verwendet. Insbesondere die Hightech- Industrie, aber auch Hersteller von Solar- und Windkraftanlagen sind auf verschiedene dieser Elemente angewiesen. Ca. 97% der Weltproduktion an Seltenerden stammt aus China. Die Volksrepublik kontrolliert die Ausfuhr der Metalle und hat die Exportmengen in den vergangenen Jahren ständig gesenkt. Entsprechend betragen die Preise für SEE inzwischen ein Vielfaches der vergangenen Jahre.
Sowohl Bundesregierung als auch EU-Kommission stufen die SEE als strategisch wichtiges Metall ein, dessen Versorgungssicherheit gefährdet ist. Auch innerhalb der deutschen Wirtschaft wird die Versorgung mit den Seltenerden als kritisch angesehen.
Heidelberg, 10. Januar 2012
Die im Entry Standard notierte Deutsche Rohstoff AG baut einen neuen Rohstoffproduzenten auf. Die Geschäftsbereiche sind Gold & Silber, Öl & Gas sowie sogenannte Hightech-Metalle wie Wolfram, Zinn und Seltenerden. Alle Projekte befinden sich in politisch stabilen Ländern mit Schwerpunkt in Deutschland. Das Geschäftsmodell gründet auf der (Wieder-) Erschließung von Vorkommen, die bereits in der Vergangenheit gut erkundet worden sind. Eine erste Produktion läuft seit Januar 2011. Weitere Informationen zur Deutsche Rohstoff AG unter www.rohstoff.de.
Kontakt:
Dr. Thomas Gutschlag
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