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Edelmetallpreise werden in Mitleidenschaft gezogen

13.12.2010  |  Rainer Hahn
EMFIS.COM - RTE Rohstoffe-Go - Mit einem deutlichen Rückgang beendete der Goldpreis die vergangene Woche. Die Nachricht, dass China wieder eine straffere Geldpolitik verfolgen könnte, ließ die Nachfrage nach dem Edelmetall zurückgehen. Silber-, Palladium- und Platinpreis fielen ebenfalls.

China, der zweitgrößte Goldkäufer der Welt, ordnete zum dritten Mal in fünf Wochen an, dass Kreditgeber mehr Geld bei der Zentralbank des Reichs der Mitte parken. Im Jahresverlauf hatte der Goldpreis einen Anstieg von 26% hingelegt und am 7. Dezember einen Rekordpreis von 1.432,50 USD pro Unze erreicht.

Experten glauben deshalb, dass der Goldpreis vorübergehend zurückgehen wird, da China versucht, dem Wachstum seiner Wirtschaft Grenzen zu setzen. Eine große Menge Kapital sei nach China geflossen, wenn sich das jetzt ändere, werde der Goldpreis, zusammen mit anderen Rohstoffen, vorübergehend fallen. In der Woche bis zum 10. Dezember verlor der Goldpreis 1,5% so viel wie sei Mitte November nicht mehr.

Eine Zinserhöhung der chinesischen Zentralbank würde die Möglichkeit chinesischer Konsumenten, einen Teil ihres überschüssigen Einkommens in Gold oder andere Rohstoffe zu investieren, verringern, glaube die Experten von MF Global Holdings aus Chicago. Der Bestand an physischem Gold, mit dem börsennotierte Finanzprodukte unterlegt sind, viel zum Ende der vergangenen Woche um 2,22 Tonnen auf 2.095,76 Tonnen wie von Bloomberg zusammengestellte Daten zeigten. Mitte Oktober hatten diese Bestände noch einen Rekordstand von 2.104,65 Tonnen erreicht.

Auch der Silberpreis gab zum Ende der vergangenen Handelswoche nach und fiel auf 28,605 USD pro Unze, was über die Woche gesehen eine Rückgang von 2,3% darstellte. Am 7. Dezember hatte der Silberpreis 30,75 USD pro Unze erreicht, den höchsten Stand seit März 1980. Im bisherigen Jahresverlauf ist der Silberpreis bereits um 70% gestiegen.

Experten sind positiv gestimmt, was die weiteren Aussichten für Silber angeht. Es sei zu erwarten, dass Anleger, die Silber als Sicheren Hafen betrachten, in den kommenden Jahren weiter große Mengen des Metalls kaufen würden. Gleichzeitig sollte Silber in seiner Funktion als Industriemetall von einer Erholung der Weltwirtschaft profitieren, hieß es.



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