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Credit Suisse rechnet mit Goldpreis von 1.600 US-Dollar pro Unze

10.12.2010  |  Rainer Hahn
RTE Stuttgart - (www.rohstoffe-go.de) - Viele der Faktoren, die den Goldpreis im Jahresverlauf 2010 auf immer neue Höchststände getrieben haben, sollten auch ins kommende Jahr hinein ihre Gültigkeit behalten, glauben die Rohstoffanalysten der Credit Suisse. Ihrer Meinung nach sollte das dazu führen, dass der Goldpreis noch vor dem Jahresende die Marke von 1.600 US-Dollar erreicht. Man bleibe bullish, was die Aussichten für den Goldpreis für 2011 angehe, wäre aber nicht überrascht, wenn sich die Lage in den letzten Tagen vor Beginn des neuen Jahres beruhigen würde, hieß es weiter.

Anzeichen für eine solche Beruhigung gebe es bereits im wichtigen indischen Markt und im Nahen Osten sei es in letzter Zeit auch ziemlich ruhig gewesen. Wie die Analysten weiter ausführten seien, als der Goldpreis sich wieder der Marke von 1.400 USD pro Unze genähert habe, wieder größere Mengen von recyceltem Gold auf den Markt gekommen. Von der physischen Seite sei es deshalb angebracht, auf dem Weg zum Jahresende ein wenig vorsichtiger zu sein. Von Seiten der Investmentnachfrage erfahre der Markt aber noch immer großes Interesse, insbesondere von kurzfristig orientierten Marktteilnehmern.

Zudem würden die Goldpreischarts in charttechnischer Hinsicht sowohl in Dollar als auch Euro gut aussehen. Und obwohl einige größere Fonds das Risiko gegen Jahresende herunterfahren würden, werde wahrscheinlich über die nächsten zehn Handelstage noch "anständige" Aktivität bei den kurzfristigeren Geldflüssen zu sehen sein.

In Hinblick auf 2011 sind für die Credit Suisse-Analysten vor allem die Entwicklungen im chinesischen Markt von Bedeutung. Es bestehe dort eine sehr positive Ansicht zu Gold und der Markt expandiere und entwickle sich ziemlich schnell, sowohl was die Anzahl der Teilnehmer als auch was die Produkte angehe, die die Anleger erwerben können. Man rechne damit, dass sich dieser Trend auch 2011 fortsetzen werde.

Dennoch, warnen die Experten, weise der Goldmarkt auch starke spekulative Elemente auf. Man müsse zudem auch immer andere Anlageklassen wie die Immobilien- und Finanzmärkte im Auge behalten, da die Entwicklungen dort ebenfalls Auswirkungen auf den Goldmarkt hätten.



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