RTE Stuttgart - (www.rohstoffe-go.de) - Das Aaron Regent zu den Goldpreis-Bullen gehört, ist sicherlich seinen Interessen geschuldet: Der Mann ist CEO von Barrick Gold. Er hat aber eine Reihe stichhaltiger und unbestrittener Argumente, warum es beim Goldpreis derzeit keine spekulative Blase geben soll.
Die jüngste kleine Korrektur beim Goldpreis hat Skeptiker auf den Plan gerufen, die vor einer spekulativen Blase bei der Feinunze warnen. Dabei ist charttechnisch bisher nichts wesentliches passiert außer eben einer kleineren Konsolidierung. Wichtige Unterstützungsmarken sind intakt, das zeigt der Blick auf die Kursgrafik.
Aus ganz anderen Gründen geht Aaron Regent, CEO von Barrick Gold (WKN: 870450), davon aus, dass der Goldpreisanstieg gerechtfertigt ist und keiner spekulativen Blase entspricht. Seiner Meinung nach fehlen typische Aspekte hierfür. Zum einen zeigt der Goldpreis eine eher moderate Volatilität. Im Gegensatz dazu sind in "Bubbles" häufig enorme Schwankungen zu beobachten, insbesondere kurz vor dem Platzen solcher Blasen. Gold sei zudem nicht übermäßig in den Portfolios von Großanlegern vertreten und habe seinen relativen Wert zu anderen Commodity-Preisen gehalten, argumentiert der Barrick-CEO. Stattdessen sieht Regent aufgrund fundamentaler Faktoren noch reichlich Raum für weitere Kurssteigerungen beim Gold. Begründet wird dies mit den bekannten Faktoren, unter anderem der Nachfrage der Zentralbanken, die ihre Goldbestände erhöhen, den Befürchtungen von Währungskriegen oder den Finanzproblemen mancher Staaten.
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