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Sprott: Goldaktien kaufen, bevor die Zahlen raus sind

29.10.2010  |  Rainer Hahn
RTE Stuttgart - (www.rohstoffe-go.de) - Die Experten von Sprott Asset Management, die zwei Fonds anbieten, die direkt in Gold investieren, sind der Ansicht, dass die Aktien von Goldproduzenten bessere Renditen liefern werden als das gelbe Metall selbst. Vor allem jetzt, da die Berichtssaison für die Goldbranche angelaufen ist.

Jetzt, da der Goldpreis immer noch deutlich über 1.330 USD pro Unze liegt, und die Abbaukosten zum größten Teil fix sind, dürften die Gewinnmargen voraussichtlich höher ausfallen, als das bisher in die Aktienkurse eingepreist sei, erklären die in Toronto ansässigen Vermögensverwalter. Bei einem Goldpreis um die Marke von 1.300 USD je Unze würden gerade die großen Goldproduzenten über eine Lizenz zum Gelddrucken verfügen, so Sprott.

Goldfutures haben den S&P/TSX Gold Index im laufenden Jahr um 17 bis 22% outperformt. Seit der erste mit Gold unterlegte Exchange Traded Fund (börsennotierter Fonds) es Anlegern im März 2003 leichter gemacht hat, das Edelmetall direkt zu besitzen, sei der Preis des gelben Metalls um 20% pro Jahr gestiegen, während kanadische Goldaktien durchschnittlich nur um 15% pro Jahr zugelegt hätten.

Sprott, dessen Chairman Eric S. Sprott Gold und Goldaktien seit mindestens 2001 lobt, begann 2009 damit eigene Produkte für Anleger, die direkt in Gold investieren wollen, aufzulegen. Damals führte man den Sprott Gold Bullion Fund. Ein zweiter Fonds, der Sprott Physical Gold Trust, wurde der Öffentlichkeit zum ersten Mal im Februar angeboten.

Nun ruft Sprott Anleger dazu auf, die Aktien von Goldproduzenten zu kaufen, bevor diese ihre Zahlen zum dritten Quartal vorlegen. Trotz des Hypes der letzten zwei Monate, hätten diese Aktien noch nicht zum Goldpreis aufgeholt, so Sprott. Man erwarte, dass sich das in den kommenden zwei Quartalen ändere, wenn Investoren bewusst würde, wie stark die Gewinne der Goldproduzenten bei einem Goldpreis um 1.350 USD pro Unze sein werden.

Sprott bietet auch Investmentfonds und Hedge-Fonds an, die Aktien von Minenfirmen enthalten. Das Flaggschiffprodukt von Sprott Asset Management, der Sprott Hedge Fund ist laut Daten des Nachrichtendienstes Bloomberg seit November 2000 um 578% gestiegen



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