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Gazprom - bleibt weiterhin klar angeschlagen

18.10.2010  |  Christian Kämmerer
Nachdem die Gazprom Aktie rückblickend zur vergangenen Analyse vom 26. Juli bereits mit einer negativen Tendenz aufwartete, ist seither bis auf zähes seitwärts Geschiebe nichts Wesentliches passiert. Das damals skizzierte Korrekturkursziel von 12,50 Euro steht somit weiterhin aus und dementsprechend konnte sich die Aktie aus charttechnischer Betrachtung heraus keineswegs verbessern. Es scheint dementsprechend eine Fortsetzung der Korrekturbewegung seit diesem Frühjahr zu geben. Weitere Details dazu im nachfolgenden Fazit.

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Quelle Charts: Tradesignal Web Edition


Fazit:

Das fast schon krampfartige behaupten der Unterstützung um 14 Euro hat weiterhin bzw. bisher bestand und somit wird die Präsenz bzw. Relevanz dieses Niveaus mehr und mehr unterstrichen. Kippt die Gazprom Aktie folglich unter diesen Support, droht der definitive Abverkauf bis zum entscheidenden Halt bei 12,50 Euro. Unterhalb dieser Marke muss mittelfristig sogar mit einer Korrekturausdehnung bis etwa 7,95 Euro gerechnet werden.

Andernfalls gelingt der Gazprom Aktie der Anstieg über den einmal mehr bestätigten Widerstandsbereich (ein erneuter Test erfolgte Anfang August) von 16,60 Euro bzw. 17,35 Euro und dementsprechend relativiert die Aktie die zunächst düster erscheinenden Aussichten. Ein dem folgender Ausbruch des seit dem Bruch abwärts gerichteten 200-Tage-Durchschnitts bei derzeit 16,93 Euro generiert vielmehr weitere Chancen auf Kursgewinne bis zur Region von 20,10 und dem folgend bis etwa 26 Euro.

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Quelle Charts: Tradesignal Web Edition


Long Szenario:

Gelingt es der Gazprom Aktie sich weiterhin beständig oberhalb von 14 Euro zu behaupten erscheint trotz negativer Trendfolgeindikation eine Rückkehr zu den Niveaus oberhalb von 20 Euro möglich. Grundbedingung hierfür ist allerdings der Sprung über 16,60 im ersten bzw. 17,35 Euro (auf Monatsbasis) im zweiten Schritt. Oberhalb von 20,10 Euro locken Aufschläge bis zu den Allzeithochs um 26 Euro.


Short Szenario:

Die negative Grundtendenz bleibt bestimmend und folglich sind weitere Rückschläge bis zur noch immer ausstehenden Marke von 12,50 Euro wahrscheinlich. Tageschlusskurse unterhalb von 13,85 Euro bestätigen diese Annahme. Hält die Schwäche an und rutscht die Aktie gar unter 12 Euro drohen mittelfristig gar weitere Abverkäufe bis in den einstelligen Kursbereich. Als nächste Zielmarke wäre hierbei das Niveau von 7,95 Euro zu nennen.


© Christian Kämmerer
Technischer Analyst und Redaktionsmitglied
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