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Sojabohnen mit kräftigen Schwankungen in breiter Range

01.09.2009  |  Manfred Wolter (LBBW)
• Ausgehend von dem markanten Zwischentief im Dezember 2008 bei knapp 800 USc gelang dem Sojabohnen Future in Wellen eine Erholung um ca. 50% bis zum Juni 2009. Selbst mit diesem klaren Gewinn wurden jedoch die Verluste seit dem Sommer 2008 nur etwa zur Hälfte aufgeholt und die zwischenzeitlich kräftigen Korrekturen deuten auf einen grundlegend anderen Markt hin, als z.B. im Jahr 2007 mit einer schier endlosen Rallye. Blendet man die Extremwerte aus, ergeben sich Trendlinien aus fallenden Tops und steigenden Lows, die aktuell zwischen 940 USc und ca. 1.100 USc verlaufen. Der Frontkontrakt ("c1") zeigt eine vergleichbare Formation, deren Widerstand aktuell bei gut 1.200 USc verläuft, während die Zwischenhochs und -tiefs in 2008 nur unwesentlich von denen des "c2"-Kontrakts abwichen.

• Die geweiteten Bollinger Bänder dokumentieren, dass hier kein langweiliger Weg in die Spitze eines Dreiecks seinen zähen Gang geht, sondern dass heftig mit wechselndem Erfolg gerungen wird. Sobald der Weg über die 1.100 USc gelingt, steigt die Chance für ein neues Jahreshoch deutlich an und umgekehrt droht ab einem Close unter 940 USc weiterer Verfall in Richtung des Dezembertiefs.

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• Seitens der Indikatoren liegt gerade ein bearisher Schnitt der gleitenden Durchschnitte vor, aber ansonsten befinden sich sowohl der MACD als auch der RSI in einer neutralen Verfassung mit deutlichem Platz auf beiden Seiten.

• Fazit: Trotz der hohen kurzfristigen Volatilität notiert der Sojabohnen Future auf einem so häufig bezahlten Niveau, dass im übergeordneten Bild noch vom "Auspendeln" der großen Extremwerte gesprochen werden kann. Dies erfolgt auf einem knapp behaupteten Durchschnittsniveau, ohne das sich bereits ein (technischer) Favorit für den nächsten größeren Trend andeutet. Bei Verlassen der Range zwischen 940 USc und 1.100 USc bieten sich im Trading jedoch prozyklische Positionen an, deren Targets mindestens in der Nähe des alten Jahreshochs bzw. -tiefs liegen sollten.


© Manfred Wolter
Commodity Analyst

Quelle: Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart





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