RTE Moskau - (www.emfis.com) - Der Streit um die Gaspreiserhöhung und die ausstehende Tilgung der Schulden der Ukraine gegenüber Gazprom haben wie angekündigt dazu geführt, dass der russische Gasmonopolist dem ukrainischen Gasversorger Naftogaz den Gashahn zugedreht hat.
Beide Parteien konnten sich bis heute Nacht nicht auf neue Verträge für 2009 einigen.
Gazprom hatte angekündigt, den Gaspreis bis auf 400 USD/1.000 m³ zu erhöhen, zuletzt war ein Preis von 250 USD im Gespräch. Die Ukraine will höchsten 201 USD zahlen gegenüber 179,50 USD, die im vergangenen Jahr zu entrichten waren.
Gleichzeitig wird in der Ukraine die Anhebung der Gastransitkosten auf 2 USD je 1.000m³ und 100 km diskutiert.
Wie russische Medien berichten, sei die Unterzeichnung eines neuen Vertrages für das neue Jahr lediglich daran gescheitert, dass die nach Moskau gereiste ukrainische Delegation nicht unterschriftsberechtigt gewesen sei.
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