Ghana verschärft den Druck auf internationale Bergbaukonzerne: Die nationale Bergbaubehörde hat Newmont Corp., AngloGold Ashanti Ltd. und Zijin Mining Group Company Ltd. angewiesen, ihre operativen Tätigkeiten bis Dezember 2026 vollständig auf lokale Vertragsunternehmen zu übertragen, berichtet Mining.com.
Hintergrund ist eine seit 2025 geltende Regelung, nach der Oberflächenabbau ausschließlich von vollständig ghanaischen Firmen und Untertageabbau mindestens zur Hälfte von lokal kontrollierten Unternehmen durchgeführt werden muss. Während die meisten großen Produzenten diese Vorgaben bereits umgesetzt haben, gehören die drei Konzerne zu den letzten, die weiterhin mit eigenem Personal arbeiten.
Die Behörden lehnten jüngste Verlängerungsanträge ab und machten deutlich, dass bei Nichteinhaltung empfindliche Strafen bis hin zur möglichen Stilllegung von Minen drohen. Ziel der Regierung ist es, die Wertschöpfung im Land zu erhöhen und die Leistungsfähigkeit ghanaischer Dienstleister zu stärken.
Unternehmen wie Rocksure oder Engineers & Planners gelten dabei als Beispiele für wachsende lokale Kapazitäten. Newmont, AngloGold und Zijin verweisen hingegen auf komplexe regulatorische Anforderungen und notwendige technische Vorbereitungen, die eine längere Übergangsfrist erforderlich machten.
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