Die Eisenerz-Futures in China fielen auf 764,50 CNY pro Tonne (-1,67%). Aufgrund der schwächeren Nachfrage wurde damit ein Viermonatstief erreicht, heißt es bei Trading Economics. Die Stahlexporte aus China, dem weltweit größten Produzenten, sanken im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 12,5% auf 9,782 Mio. Tonnen, was einen Rückgang der weltweiten Nachfrage nach chinesischem Stahl widerspiegelt.
Gleichzeitig stiegen die Eisenerzimporte um 10,2%. Dies zeige, dass chinesische Stahlwerke zunehmend auf ausländische Märkte angewiesen sind, da die Inlandsnachfrage aufgrund der Schwäche des verarbeitenden Gewerbes und der anhaltenden Probleme auf dem Immobilienmarkt zurückgeht.
Südostasien und Lateinamerika ergreifen zunehmend protektionistische Maßnahmen gegen den Zustrom billigen chinesischen Stahls, wodurch die Exporte zusätzlich unter Druck geraten. Unterdessen blieben die weltweiten Eisenerzlieferungen auf hohem Niveau, was zu steigenden Lagerbeständen in China beitrug. Die Erwartung eines höheren Angebots aus der Simandou-Mine in Guinea übt ebenfalls Abwärtsdruck auf die Preise aus.
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