Australische Forscher haben lang gehegte geologische Theorien infrage gestellt: Sie fanden heraus, dass die weltweit reichhaltigsten Hartgesteinsvorkommen von Lithium wahrscheinlich tiefer in der Erde entstanden sind als bisher angenommen – in der Nähe des Mantels und nicht an der Oberfläche, so ein Bericht von Mining.com.
Die von der Curtin University und der GSWA geleitete Studie zeigt, dass lithiumreiche Magmen aus Mantelschmelzen entstanden sind, die wieder aufgeschmolzen und durch tiefe Verwerfungszonen geleitet wurden. Dadurch wurden alte Krustengesteine angereichert. Diese Erkenntnis erklärt, warum die alten Gebiete Westaustraliens große Lithiumvorkommen beherbergen, obwohl sie nicht über die als notwendig erachteten Sedimentgesteine für solche Formationen verfügen.
Zudem deutet sie auf neues Explorationspotenzial in bisher übersehenen Regionen hin. Derzeit liefert Westaustralien über 35% des weltweiten Lithiums, hauptsächlich aus archaischen Pegmatiten. Die in 'Nature' veröffentlichten Ergebnisse stellen bestehende Modelle, die auf jüngeren geologischen Systemen basieren, infrage und könnten angesichts der steigenden Nachfrage nach dem in Batterien und Speichern für erneuerbare Energien verwendeten Mineral erheblichen Einfluss auf die globalen Lithium-Explorationsstrategien haben.
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