Platin-Futures fielen auf unter 2.200 $ pro Unze (-6%) und entfernten sich damit weiter von ihren Rekordhöhen. Laut Trading Economics nahmen Anleger angesichts eines breiten Ausverkaufs an den Metallmärkten Gewinne mit. Der starke Dollar setzte zudem die Rohstoffpreise unter Druck, während Händler auf wichtige US-Wirtschaftsdaten warteten, die die geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve beeinflussen könnten.
Zu Beginn der Woche hatten Platin und andere Edelmetalle einen kräftigen Aufschwung erlebt, da die Nachfrage nach sicheren Anlagen angesichts der US-Intervention in Venezuela und der damit verbundenen geopolitischen Spannungen stieg. Dies führte zu Zuflüssen in renditefreie Assets. Zudem stützten die Erwartungen an weitere Zinssenkungen in den USA den Preis für Edelmetalle. Während die Märkte bereits mit zwei Zinssenkungen in diesem Jahr rechneten, hatte die Fed nur eine prognostiziert.
Trotz kurzfristiger Gewinnmitnahmen bleiben die Fundamentaldaten für Platin insgesamt positiv, heißt es in der Mitteilung. Strukturelle Angebotsengpässe, insbesondere die anhaltende Produktionsknappheit in Südafrika, sowie eine robuste industrielle Nachfrage stützen die langfristigen Aussichten für das Metall.
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