Ein aktueller Bericht des Business and Human Rights Resource Centre zeigt einen deutlichen Anstieg von Menschenrechts- und Umweltverletzungen in Bergbaubetrieben in Osteuropa und Zentralasien, berichtet Mining.com. Im Jahr 2024 gab es 270 Vorwürfe im Zusammenhang mit der Minenerschließung, dem Abbau und der Verarbeitung – fast dreimal so viele wie im Jahr 2023 und mehr als im Fünfjahresdurchschnitt. Die meisten Vorwürfe gab es in Russland (105), gefolgt von der Ukraine (48), Kasachstan (43), Serbien (31), Bosnien und Herzegowina (10) sowie Georgien (10). Mit 77 Missbrauchsfällen in acht Ländern war Kupfer das am häufigsten vorkommende Mineral.
Laut dem Bericht sind Verstöße gegen die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz das häufigste Problem: 85% der Probleme im Zusammenhang mit Arbeitnehmern, darunter auch 47 Todesfälle am Arbeitsplatz, wurden gemeldet – vor allem in Russland und Kasachstan. Umweltverstöße, wie beispielsweise Luft-, Boden- und Wasserverschmutzung, machten 38% der gemeinschaftsbezogenen Vorwürfe aus. Das russische Unternehmen RUSAL wurde mit 31 Missbrauchsfällen in Verbindung gebracht, was den höchsten Wert unter den Unternehmen darstellt.
Für den Inhalt des Beitrages ist allein der Autor verantwortlich bzw. die aufgeführte Quelle. Bild- oder Filmrechte liegen beim Autor/Quelle bzw. bei der vom ihm benannten Quelle. Bei Übersetzungen können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Der vertretene Standpunkt eines Autors spiegelt generell nicht die Meinung des Webseiten-Betreibers wieder. Mittels der Veröffentlichung will dieser lediglich ein pluralistisches Meinungsbild darstellen. Direkte oder indirekte Aussagen in einem Beitrag stellen keinerlei Aufforderung zum Kauf-/Verkauf von Wertpapieren dar. Wir wehren uns gegen jede Form von Hass, Diskriminierung und Verletzung der Menschenwürde. Beachten Sie bitte auch unsere AGB/Disclaimer!