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Studie: Zunehmende Missbrauchsfälle in Bergwerken in Osteuropa & Zentralasien

23.07.2025  |  Redaktion

Ein aktueller Bericht des Business and Human Rights Resource Centre zeigt einen deutlichen Anstieg von Menschenrechts- und Umweltverletzungen in Bergbaubetrieben in Osteuropa und Zentralasien, berichtet Mining.com. Im Jahr 2024 gab es 270 Vorwürfe im Zusammenhang mit der Minenerschließung, dem Abbau und der Verarbeitung – fast dreimal so viele wie im Jahr 2023 und mehr als im Fünfjahresdurchschnitt. Die meisten Vorwürfe gab es in Russland (105), gefolgt von der Ukraine (48), Kasachstan (43), Serbien (31), Bosnien und Herzegowina (10) sowie Georgien (10). Mit 77 Missbrauchsfällen in acht Ländern war Kupfer das am häufigsten vorkommende Mineral.

Laut dem Bericht sind Verstöße gegen die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz das häufigste Problem: 85% der Probleme im Zusammenhang mit Arbeitnehmern, darunter auch 47 Todesfälle am Arbeitsplatz, wurden gemeldet – vor allem in Russland und Kasachstan. Umweltverstöße, wie beispielsweise Luft-, Boden- und Wasserverschmutzung, machten 38% der gemeinschaftsbezogenen Vorwürfe aus. Das russische Unternehmen RUSAL wurde mit 31 Missbrauchsfällen in Verbindung gebracht, was den höchsten Wert unter den Unternehmen darstellt.


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