Im Interview spricht DAF-Moderator Marco Uome mit Andreas Männicke, Chefredakteur von East Stock Trend, über den Ölstreit zwischen Russland und der Ukraine und den jüngsten Gas-Deal mit China. Zudem analysiert der Experte die Aktie von Gazprom.
Gazprom hat von China eine Vorabzahlung in Höhe von 25 Milliarden US-Dollar erhalten. Dennoch tritt die Aktie von Gazprom momentan auf der Stelle. Dazu Männicke: "Die zu erwartenden Erlöse werden voraussichtlich erst 2018 erzielt werden können. Zunächst enstehen erst einmal Kosten."Mittel- bis langfristig werde sich das Geschäft laut dem Russland-Experten aber auszahlen, da die Volksrepublik eine weitere gute Erlösquelle sein wird.
Ein weitere Einnahmequelle für Russland ist Europa. Eine Gefährdung oder gar einen Lieferstopp sieht Männicke deswegen nicht: "Europa ist für Russland - insbesondere natürlich für Gazprom - wichtig, um die eigenen Kosten zu decken. Russland braucht das Volumen".
Aus dem Aktienpool greift sich Männicke Gazprom zur Analyse heraus. Ein guter Einstieg in die Aktie wäre zu Beginn der Krim-Krise gewesen. "Mit einem Kaufpreis von unter fünf Euro und einem anschließenden Anstieg von knapp 30 Prozent, ist die Aktie ein Anleger-Tipp gewesen." Das Papier sei aber "eigentglich immer noch unterbwertet". Neben Gazprom und deren Tochter Gazprom Neft bieten laut Männicke auch die Gasaktie Novatek oder der Mineralölkonzern Bashneft gute Investment-Möglichkeiten.
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