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Commodities Weekly: Marktkommentar

06.12.2013  |  Frank Schallenberger (LBBW)
Strategie:

Gestützt von einigen positiven Konjunkturnachrichten, insbesondere aus den USA, ging der Trend an den Rohstoffmärkten seit Mitte November wieder nach oben. Tatsächlich erwies sich die Marke von 390 Punkten im DJUBS Index (Spot) wie bereits im Juni und im August als Unterstützung.

Während die Notierungen im Energiebereich eher wieder nachgeben sollten, halten wir das Preisniveau bei den weißen Edelmetallen und den meisten Basismetallen fürrelativ günstig, so dass Investoren und Verbraucher den Dezember durchaus für geeignete Maßnahmen nutzen sollten, um sich entsprechend für das Jahr 2014 zu positionieren.


Performance:

Die wichtigsten Rohstoffindizes zogen zuletzt an, was vor allem an steigenden Energiepreisen lag. Gold und Silber setzten dagegen den Abwärtstrend der letzten Monate ungebrochen fort.


Energie:

Der Mix aus guten Konjunkturdaten aus den USA, stürmischem Wetter in der nördlichen Hemisphäre sowie Nachrichten aus dem OPEC-Meeting sorgte für volatilen Handel an den Ölmärkten. Der Orkan "Xaver" zwingt einige Nordseeplattformen zum Produktionsstopp, was jedoch keine größeren Preisausschläge nach oben zur Folge hatte.


Edelmetalle:

In Gold investierteAnleger können angesichts der aktuellen Lage verzweifeln. Jede Konjunkturnachricht führt zu Preisrückgängen, die auch nur entfernt auf eine bald beginnende Verringerung der Anleihenkäufe durch die US-Notenbank hindeutet.

Umgekehrt machen sich Neuigkeiten wie die letzte EZB-Zinssenkung, die für eine Fortsetzung der Liquiditätsflut sprechen, kaum im Preis bemerkbar. Ein Grund hierfür ist, dass Institutionelle trotz Geldschwemme wegen des Baissetrends im Gegensatz zur Situation bis 2011 kein Interesse mehr an Gold haben. Die Malaise der Anleger dürfte deshalb weitergehen.


Basismetalle:

Positive Konjunkturdaten aus China und den USA haben die Metallpreise in der Berichtswoche steigen lassen. Den stärksten Anstieg verzeichnete der Nickelpreis, nachdem Indonesien Berichten zufolge an seinem für das nächste Jahr geplanten Exportverbot von Nickelerzen festhalten will. Auf dem Kupfermarkt haben sich die Investoren angesichts erwarteter ngebotsüberschüsse zuletzt auf der Verkaufsseite positioniert.


© Dr. Frank Schallenberger
Commodity Analyst

Quelle: Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart



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