RTE Stuttgart - (www.rohstoffe-go.de) - Nach Ansicht der Experten von Ernst & Young dürften die Aktivitäten im Bereich Fusionen und Akquisitionen im Bergbausektor des australischen Markt in den kommenden 12 Monaten wieder anziehen.
Laut E&Y sei Australien in dieser Hinsicht noch nicht wieder auf Vorkrisenniveau angelangt, 2010 habe sich aber bereits eine stetige Erholung gezeigt. Höhere Gewinne und stärkere Bilanzen hätten dazu geführt, dass die traditionellen Player in diesem Bereich wieder zuversichtlicher seien. Kanada, Australien und die USA seien im Bereich Fusionen und Akquisitionen weiter führend, hieß es in einem Bericht der Experten.
In den erte neun Monaten des laufenden Jahres sei die Zahl solcher Deals um 10% gestiegen, während deren Wert gegenüber dem Vorjahr sogar um 87% zugelegt habe. Australien sei in dieser Hinsicht von Platz fünfzehn im Jahr 2009 in den ersten neun Monaten 2010 auf Platz zwei aufgesteigen. In diesem Zeitraum seien in Australien 211 Transaktionen abgeschlossen worden, was einen Anstieg von 9% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
Der Wert dieser Deals habe die Transaktionen im Rest der Welt weit hinter sich gelassen und mit einem Anstieg von 181% 17,6 Mrd. Dollar erreicht. Dies sie allerdings in erster Linie auf die Übernahme von Lihir durch Newcrest Mining (WKN 873365) zurückzuführen. Was die gestiegen Anzahl der Deals angehe, diese resultiere aus der Tatsache, dass sich viele australische Minenfirmen im Ausland umgesehen hätten, um ihr Produktportfolio und ihre geografische Diversifizierung auszuweiten.
Die 100 größten Bergbauunternehmen würden nun über 31 Mrd. Dollar Cash verfügen, was einen Anstieg on 26% bedeutet und zu Nettoschulden von 16 Mrd. Dollar geführt habe - ein Rückgang des Schuldenstandes um 39 Mrd. Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Trotz des immer noch herausfordernden Umfelds und bestehender Unsicherheiten seien die Minenfirmen im Allgemeinen aber klar auf weiteres Wachstum ausgerichtet. Man habe aber die Lektion gelernt, so E&Y weiter, sodass solche Transaktionen nun auf andere Weise getätigt und wesentlich weniger Schulden aufgenommen würden.
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