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GFMS erwartet 2011 Silberpreis von mehr als 30 USD pro Unze

18.11.2010  |  Rainer Hahn
RTE Stuttgart - (www.rohstoffe-go.de) - Die Experten von GFMS prognostizieren, dass das Gesamtangebot an Silber seine drei jahre währende Stabilitätsperiode hinter sich hat und um 5% steigen wird. Als Grund führt GFMS eine steigende Minenproduktion und Wiedergewinnung sowie steigen Verkäufe von Regierungen an.

Für das laufende Jahr gehen die Experten von einem durchschnittlichen Silberpreis von 19,94 USD pro Unze aus, was um Jahresvergleich einen Anstieg von 36% bedeuten würde. Trotz einer scheinbaren Jahresendkorrektur des Silberpreises glauben die Experten, dass Preis für das Metall 2011 die Marke von 30 USD pro Unze überschreiten dürfte. Im Jahresdurchschnitt werde der Silberpreis wahrscheinlich das derzeitige Allzeithoch von 20,98 USD pro Unze ohne Probleme übertreffen können, heißt es weiter.

Über 30 USD pro Unze werde sich der Silberpreis aller Wahrscheinlichkeit aber nicht das ganze Jahr über halten können. Man rechne eher mit einem Durchschnittspreis von 28 USD, erklärte GFMS. Ein Rückgang nach Überschreiten der Marke von 30 USD pro Unze Silber würde nach Ansicht der Experten aber nicht bedeuten, dass die schon eine Reihe von Jahren andauernde Rallye des Silberpreises 2011 beendet wäre.

Gleichzeitig prognostizier GFMS, dass die Nachfrage nach Silber aus der verarbeitenden Industrie dieses Jahr um 10% steigt. Grund sei eine starke, aber nur partielle Erholung der industriellen Verwendungen von Silber, eine Münznachfrage auf Rekordniveau sowie ein leichter Anstieg der Nachfrage aus dem Schmucksektor, was die Verluste im Bereich der Fotografie und der Herstellung von Silberwaren ausgleiche. Ein anhaltendesm aber moderateres Wachstum, das man für 2011 erwartet, sollte die globale Nachfrage aber wieder auf früheres Rekordniveau zurückführen, so GFMS.

Die industrielle Nachfrage, so GFMS, werde im laufenden Jahr um 18% auf mehr als 65 Mio. Unzen steigen. Vor allem auf Grund einer Erholung der grundlegenden Nachfrage und einer Wiederauffüllung der erheblich geleerten Angebotspipeline prognostiziert GFMS. Für die Zukunft rechnet man zwar mit einer anhaltenden Zunahme der industriellen Nachfrage, einen rasanten Anstieg oder auch eine Rückkehr auf das Niveau von vor der Krise erwartet man hingegen nicht.



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