RTE Stuttgart - (www.rohstoffe-go.de) - Die staatliche, russische Goldlagerstätte wird nach Medienberichten noch diese Woche 30 Tonnen Gold im Wert von 1 Milliarde Dollar an die eigene Zentralbank verkaufen. Damit bleibt das Metall innerhalb des Landes, nachdem zunächst überlegt worden war, das Gold am offenen Markt zu veräußern.
Derzeit erhöhen viele Zentralbanken weltweit ihre Goldbestände, da das gelbe Metall immer noch nahe seinen Höchstständen gehandelt wird. Gokhran, die russische Lagerstätte, sagte die Pläne, das Gold am Markt zu verkaufen, ab, nachdem diese publik geworden waren.
Nach Ansicht von Beobachtern will man so hauptsächlich verhindern, dass die Verkäufe den Goldpreis drücken. Gleichzeitig sei das jetzige Vorgehen aber auch ein Weg für die russische Zentralbank, den Goldanteil ihrer Reserven zu erhöhen.
Russland hatte geplant, zwischen 20 und 50 Tonnen Gold am offenen Markt zu verkaufen, um sein Budgetdefizit, das aus der ersten Rezession seit einem Jahrzehnt entstanden war, zu stopfen. Mittlerweile erholt sich die russische Wirtschaft bereits wieder leicht, was vor allem auf die wieder steigenden Ölpreise zurückzuführen ist.
Dreißig Tonnen - 964.522 Unzen - entsprechen 16 Prozent der russischen Goldproduktion des vergangenen Jahres oder 1,25 Prozent des globalen Verbrauchs des gelben Metalls.
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