Der deutsche Energiekonzern E.ON hat laut eines Berichts von "Russia Beyond the Headlines" eine Klage beim Internationalen Schiedsgericht in Stockholm eingereicht. E.ON will demnach seinen Gaslieferanten Gazprom dazu zwingen, die Preise in den Lieferverträgen zu senken.
Wie Gazprom-CEO Alexej Miller gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Itar Tass erklärt haben soll, schließe er einen vollständigen Stopp des Gastransits über die Ukraine nicht aus. Der Zug sei abgefahren, so Millers Erklärung. Das marode Gastransportsystem der Ukraine gehöre derzeit keinem Unternehmen, sondern der ukrainischen Regierung. Bevor man sich über eine etwaige Modernisierung und Kooperation verständigen [...]
Gazprom verzeichnet im Jahr 2013 einen Rekordabsatz der Erdgasbelieferung in Europa. Die Firma lieferte 162,7 Kubikmeter Erdgas nach Europa und in die Türkei. Das sind 16,3 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der russische Öl-Magnat Gazprom will angeblich bei der staatlichen OMV aus Österreich einsteigen. "Wir haben konkrete Hinweise darauf, dass die Abu Dhabis aussteigen wollen und Gazprom eine Übernahme der OMV vorbereitet", sagt der grüne Abgeordnete Peter Pilz.
Gazprom hat von China eine Vorabzahlung in Höhe von 25 Milliarden US-Dollar erhalten. Dennoch tritt die Aktie von Gazprom momentan auf der Stelle. Dazu Männicke: "Die zu erwartenden Erlöse werden voraussichtlich erst 2018 erzielt werden können. Zunächst enstehen erst einmal Kosten."Mittel- bis langfristig werde sich das Geschäft laut dem Russland-Experten aber auszahlen, da die Volksrepublik eine weitere gute Erlösquelle [...]
Die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland über Gaszahlungen und -lieferungen sind gescheitert. Gazprom liefert ab sofort nur noch gegen Vorkasse Gas in die Ukraine. Der bevorstehende Engpass könnte auch in anderen EU-Ländern zu spüren sein.
"Die Amerikaner versuchen ja mit aller Gewalt, Russland in Konflikte hineinzuziehen, auch dort Konflikte zu provozieren. Das ist natürlich schon eine heikle Situation, das ist völlig klar", so Otte. "Aber auf der anderen Seite hat das natürlich dazu geführt, dass russische Aktien noch mal eingestürzt sind und dass wir dann für das Risiko, das wir zweifellos nehmen, auch mit den Chancen dementsprechend kompensiert werden."
Der Gase-Lieferant steht vor dem lange geplanten Mega-Gasdeal zwischen China und Russland. Dabei handelt es sich um einen 30-Jahres-Vertrag mit einer jährlichen Lieferung von bis zu 38 Mrd. Kubikmetern Gas. Die Verhandlungen dauern schon Jahre an. Durch die Ukraine-Krise rückt die Thematik aber wieder näher.
14 von 21 Analysten empfehlen die Gazprom-Aktie derzeit zum Kauf. Sechs Experten sagen "Halten". Nur einmal gibt es eine Verkaufsempfehlung. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 183,61 Rubel. Übertragen auf auf das ADR-Papier, das in Frankfurt gehandelt wird, macht das ein Kursziel von 7,50 Euro (ein ADR verbrieft zwei Aktien an der Moskauer Börse). Das aktuelle Kurspotenzial beträgt damit 36 Prozent.
Putins militärisches Eingreifen auf der Krim-Halbinsel sorgte am Montag vergangener Woche für eine regelrechtes Blutbad bei den russischen Aktien-Indizes. Entsprechend stark unter die Räder gerieten dadurch logischerweise auch die Notierungen der großen russischen Energie-Konzerne, die mittlerweile nur noch einen Schatten ihrer selbst darstellen, zumal die Papiere schon seit Spät-Herbst 2013 erkennbar nachgaben. Damit [...]
Männicke zur Eiszeit zwischen Obama und Putin: "Im Zentrum steht natürlich die Syrien-Frage. Wegen Edward Snowden sind die Fronten momentan allerdings nicht die besten. Sie sind gegeneinander gerichtet und sie sprechen nicht die gemeinsame Sprache. Putin ist ganz klar gegen einen Syrien-Krieg, aber es wäre sicherlich gefährlich, wenn es zu einer tatsächlichen militärischen Aktion in der nächsten Woche in Syrien kommen [...]
Der russische Gaskonzern Gazprom will das ferne Sibirien für viel Geld erschließen. Wie lokale Medien mitteilten, habe die russische Regierung das milliardenschwere Projekt genehmigt. Demnach werde die Firma ein riesiges Vorkommen mit Gas erschließen. In der Lagerstätte würden etwa 1,2 Billionen Kubikmeter Gas vermutet. Die Explorationskosten würden auf über zehn Milliarden Euro geschätzt werden.