RTE Moskau - (www.emfis.com) - Erst vergangenen Monat platzte für den russischen Edelmetall-Produzenten aufgrund des gescheiterten Zusammenschlusses mit Polymetal vorerst der Traum vom FTSE-Listing an der Börse in London (Emfis berichtete). Doch die begehrte Notierung könnte nun wieder in greifbare Nähe rücken.
Denn wie unlängst bekannt wurde, könnten sich die Regeln für russische Unternehmen, die ein Listing abseits der Heimatbörse anstreben, eventuell ändern. Bisher benötigten Konzerne, welche an ausländischen Börsen aktiv werden wollten, auch bei 25 Prozent des Aktien-Kapitals eine Genehmigung einer Investitions-Kommission Nun will die Anti-Monopol-Behörde diese Regeln möglicherweise entschärfen und bei einem Aktien-Kapital von 25 Prozent ein Listing ohne eine solche Genehmigung erlauben.
Zeitnahe Entscheidung zu erwarten
Und die Entscheidung könnte gar nicht mehr allzu lange auf sich warten müssen. Denn die Investitions-Kommission wird am 14. April dieses Jahres entsprechende Gespräche aufnehmen. Ein genauer Zeitpunkt für eine Entscheidung wurde nicht genannt, aber mit einer solchen ist vergleichsweise zeitnah zu rechnen. Von daher könnte Polys Gold tatsächlich noch das begehrte Listing an der Börse in London erhalten.
Für die Russen stellt das FTSE-Listing einen wichtigen Schritt dar. Immerhin erwartet sich das Unternehmen dadurch einen leichteren Zugang zu internationalen Groß-Investoren, der dabei behilflich sein dürfte, das Wachstum weiter voranzutreiben. Sollten die Aktien von Polyus Gold tatsächlich in absehbarer Zeit in London handelbar sein, könnte allein dieser Umstand den Titeln einen Aufwärtsschub verleihen.
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