Angeführt wird das Management-Team von Bolivar Energy von John Moreland. Er wird in der neuen Benchmark/Bolivar-Gesellschaft den Posten des Präsidenten und des Chief Execuitve Officers (CEO) Übernehmen. John Moreland arbeitet seit 35 Jahren in der Öl- und Gasbranche. Er war unter anderem für die Konzerne BP und Suncor tätig.
Wohin die Reise bei der neuen Benchmark Energy/Bolivar Engery gehen kann, zeigt ein Blick auf Canacol Energy. Canacol ist nicht nur ein Partner von Benchmark beim La Sierra Ölprojekt, sondern auch Vorbild. Denn hinter der Erfolgsgeschichte von Canacol stecken die gleichen Investoren und “Macher“, die nun bei Benchmark/Bolivar das Sagen haben. Canacol wurde im Februar 2009 durch die Fusion mit BrazAlta Resources an die Börse gebracht. Durch die zügige Übernahme von Ölprojekten in Kolumbien wurde der Wert der Gesellschaft rasant gesteigert. An der Börse kletterten die Canacol-Aktien von unter 0,10 CAD im Februar 2009 auf über 1,40 CAD im August 2010. Das entspricht einer Kurssteigerung von 1.300 Prozent in 18 Monaten.
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Doch schon heute ist Benchmark im Grunde genommen viel mehr wert als der aktuelle Kurs widerspiegelt. Allein der Anteil von Benchmark am La Sierra Ölprojekt wird von Analysten, unter anderem von Versant Partners und Genuity, mit einem Risk NAV von mindestens zehn Millionen CAD bewertet. Canacol Energy und Benchmark Energy sind zu jeweils 25,5 Prozent beteiligt. Die restlichen 49 Prozent halten zu gleichen Teilen TC Oil und Winchester. Wendet man diese Zahlen nun auf Benchmark an, so errechnet sich bei einer Aktienanzahl von rund 26 Millionen Stück (alte Aktienanzahl vor der Kapitalerhöhung zur übernahme von Bolivar) ein Wert je Anteilschein von rund 0,385 CAD.
Die Übernahme von Bolivar durch Benchmark bringt für beide Gesellschaften Vorteile. Benchmark kann damit endlich seinen “Leidensweg“ hinter sich lassen und sich als neue “Kolumbiengesellschaft“ mit eindeutigem Fokus neu positionieren. Bolivar bekommt durch Benchmark eine Börsennotiz und Zugriff auf das Middle Magdalena Basin.
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