Der Preis für Uran wird laut Analysten von RBC Capital Markets im kommenden Jahr auf 55 USD je Pfund steigen. Vorgestern erfolgte schon ein deutlicher Satz nach oben, Plus 4 $ auf 46 USD. China wird dieses Jahr schätzungsweise 5.000 Tonnen des radioaktiven Materials kaufen - doppelt so viel, wie es verbraucht - um sich einen Vorrat anzulegen, immerhin wollen die Chinesen bis 2020 mindestens sechzig neue Kernreaktoren bauen.
In der westlichen Welt gibt es nur vier Uranproduktionsstätten, die abgebautes Uranerz in verwertbares Uran umwandeln. Dort kommt es immer wieder zu Schließungen, wenn die Umweltbelastung (z. B. durch Bodenkontamination) zu groß wird - so geschehen vor einigen Jahren bei Camecos Port Hope-Komplex, Kanada, oder bei Honeywells Anlage in Metropolis im US-Bundesstaat Illinois. Durch solche Ausfälle wird natürlich auch das Angebot geringer. Steigt gleichzeitig die Nachfrage wie momentan durch China und Indien, steigt natürlich auch der Uranpreis.
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