RTE Stuttgart - (www.rohstoffe-go.de) - In den ersten drei Monaten 2009 haben australische Minenunternehmen 6,68 Milliarden US-Dollar investiert. Das sind zwar 1,2 Prozent weniger als im letzten Quartal 2008, doch geht es der Bergbaubranche damit immer noch deutlich besser als dem Rest von Australien. Insgesamt fielen die Investitionen auf dem fünften Kontinent nämlich um 8,9 Prozent.
Experten erklärten große Unternehmen wie Fortescue oder der größte Goldminenkonzern Australiens Newcrest Mining (WKN 873365) würden ihre Aktivitäten weiter ausbauen, da ihre Produkte noch immer stark gefragt seien. Vor allem aus China - ein Vorteil der geografische Nähe zum Reich der Mitte. Eine Entwicklung, die auch der Minengigant Rio Tinto (WKN 855018) sieht, der seine großen Projekte am Laufen hält, damit er bei anziehender Wirtschaft schnell wieder profitieren kann.
Das australische Statistikbüro gab zudem die Schätzungen für Bergbauinvestitionen in den zwölf Monaten bis zum 30. Juni 2009 mit 35,92 Milliarden australischen Dollar an. Die letzte Schätzung war noch von 38,2 Milliarden ausgegangen. Auch für die zwölf Monate bis zum 30. Juni 2010 wird ein Rückgang erwartet, und zwar von 6,1 Prozent auf 32,10 Milliarden australische Dollar.
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