AgriMarine - Patentrezept gegen Fischläuse

Die Technologie von AgriMarine ist bereits im Einsatz. In der Nähe der chinesischen Stadt Benx i sind zwei Behälter installiert, weitere sollen in den kommenden Monaten folgen. Aus einem dieser Behälter wurden bereits Fische gefangen. Sie werden an die umliegenden Hotels und Restaurants verkauft. Ein weiterer Behälter wird nun in der kanadischen Middle Bay aufgestellt. Dort läuft ein großes Forschungsprojekt, das sich der Erprobung nachhaltiger Fischzucht widmet. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von staatlichen Institutionen und von der Gordon and Betty Moore Foundation (GBMF). Gordon Moore ist ein Mitbegründer von Intel!!!. Auch wenn der Schwerpunkt der Arbeit von AgriMarine in China liegt, hier sind einfach die größten Wachstumsraten zu erzielen, ist das Middle Bay Projekt ein enormer Werbefaktor für die Gesellschaft.
Installation eines Fischzuchttanks in der Nähe der chinesischen Stadt Benxi

Eine durchschnittliche Fischfarm von AgriMarine in China soll zehn Becken umfassen. Die Kosten für eine solche Anlagen l iegen bei knapp vier Millionen CAD. Nach 14 Monaten kann geerntet werden, dann hat der Fisch sein Schlachtgewicht im Schnitt erreicht. Neben Lachen und Forellen können natürlich auch andere Fisch eingesetzt werden. In Japan etwa denkt man über Thunfisch nach. Eventuell müssten die Becken dafür aber größer ausfallen. Doch zurück zu China. Der durchschnittliche Jahresumsatz einer Zehn-Becken-Anlage dürfte bei etwa elf Millionen CAD liegen. Die Nettogewinnmarge wird vom Unternehmen mit 40 Prozent kalkuliert. In den kommenden fünf Jahren will man über 100 Tanks in China installieren. Dann käme AgriMarine in Fernost auf einen Jahresumsatz von über 100 Millionen CAD.
Zudem will AgriMarine seine Technologie durch Lizenzen an andere Fischkonzerne vergeben. Marine Harvest etwa ist so ein Konzern, er gehört zu den größten und bekannteste n der Branche. Doch immer wieder hat Marine Harvest mit Problemen zu kämpfen. So zuletzt vor der Küste Chiles. Dort kam es zu einem schweren Krankheitsbefall von Zuchtlachsen. Ganze Anlagen mussten geschlossen werden. Um den Befall einzudämmen, wurden große Mengen an Antibiotika ins Meer gepumpt, was wiederum Umweltschutzverbände auf den Plan rief. Nun wird laut an der Börse darüber spekuliert, wann auch Marine Harvest dazu übergehen wird, auf geschlossene Fischzuchttanks zu setzen. Ist das der Fall, würde sich natürlich eine Zusammenarbeit mit AgriMarine anbieten.
Aktuell ist AgriMarine an der Börse mit zwölf Millionen CAD bewertet.
© Olaf Hordenbach
TrendAktien.com




