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Uranerz Energy auf dem richtigen Weg

09.03.2010 | 11:32 Uhr | Rohstoff-Spiegel
Interview mit Glenn Catchpole und Dennis Higgs – Uranerz Energy

Uranerz Energy ist eine der wenigen Firmen, die sich bereits in einem sehr fortgeschrittenen Status des Genehmigungsprozesses für eine US-amerikanische Uran-Mine befindet. Wir sprachen mit Dennis Higgs und Glenn Catchpole von Uranerz über deren Pläne für 2010 und die zukünftige Entwicklung einer der aussichtsreichsten Uran-Firmen weltweit.


Rohstoff-Spiegel: Glenn, im Dezember 2009 erhielt Uranerz Energy einen Vorbescheid des so genannten Environmental Impact Statements für das Nichols Ranch Uran-Projekt. Welche weiteren Genehmigungen fehlen Ihnen noch auf dem Weg zu Ihrer ersten ISR-Mine?

Glenn Catchpole: Das Environmental Impact Statement ist ein Teil der so genannten Source Material Licence. Der Vorbescheid des Environmental Impact Statements belegt, dass die Nuclear Regulatory Commission keinen Grund darin sieht, eine Produktionslizenz nicht zu erteilen. Der nun vorliegende Bescheid besitzt eine so genannte Kommentierungsperiode, die am 3. März 2010 endet. Während dieser Zeitspanne kann jeder Kommentare an die Nuclear Regulatory Commission einreichen. Danach muss die Nuclear Regulatory Commission Stellung zu den Einwürfen nehmen und ein endgültiges Environmental Impact Statement ausstellen. Wir rechnen damit, dass dieses auch positiv ausfallen und im April oder Mai veröffentlicht werden wird. 60 bis 90 Tage später wird dann normalerweise die Source Material Licence, eine der wichtigsten Lizenzen erteilt. Darüber hinaus benötigen wir eine Einschätzung von der Umweltbehörde Wyomings, die etwa zur selben Zeit wie die föderale Lizenz erteilt werden wird. Der gesamte ISR-Mining-Prozess benötigt eine Menge an Schreibarbeit, ist allerdings auch ein sehr geradliniger und genau festgelegter Prozess. Neben diesen beiden großen Lizenzen benötigen wir einige kleinere, wie etwa zur Luftqualität, die wir bereits haben und eine Genehmigung um tiefe Förderschächte bohren zu dürfen. Diese ist nahezu fertiggestellt und dürfte in den nächsten 4 bis 6 Wochen vorgelegt werden. All diese kleineren Lizenzen sind reine Routine.


Rohstoff-Spiegel: Die US-Regierung wird den Bau neuer Kernreaktoren mit Bürgschaften in Höhe von 54 Mrd. USD unterstützen. Welchen Effekt könnte dieses Programm auf einen zukünftigen Uran-Produzenten wie Uranerz Energy haben?

Glenn Catchpole: Dieses Programm kann unseren Genehmigungsprozess nicht signifikant beeinflussen. Nichts desto trotz sind diese Bürgschaftsgarantien für die gesamte Uran-Industrie natürlich eine gute Sache. Wir werden den Bau einiger neuer Reaktoren in den nächsten Jahren miterleben können, einen Effekt auf unseren Genehmigungsprozess dürfte dies aber nicht haben. Eventuell könnten die notwendigen Überprüfungen mittels mehr Personals in den Behörden beschleunigt werden.


Rohstoff-Spiegel: ISR-Mining ist eine sehr kostengünstige Produktionsmethode. Könnten Sie einen kurzen Überblick über Ihre geschätzten operativen Produktionskosten geben?

Glenn Catchpole: Aus meiner Sicht sollten Royalties und lokale Steuern immer mit in die operativen einkalkuliert werden. Unsere geplanten operativen Kosten werden bei etwa 24 USD je Pfund Uran liegen. Hinzu kommen noch 11 USD an Steuern und Royalties. Dies bringt uns somit auf gesamte operative Kosten von 35 USD je Pfund Uran.


Rohstoff-Spiegel: Sie konnten erst vor Kurzem eine neue Ressourcenschätzung für Ihr Doughstick Projekt veröffentlichen. Könnten Sie die Resultate daraus kurz kommentieren?

Dennis Higgs: Wir besitzen aktuell etwa 14 Mio. Pfund Uran in den Kategorien measured, indicated und inferred, mit durchschnittlichen Graden von mehr als 0,1%, was sich sehr gut für ISR-Mining eignet. Diese Resultate kommen dabei von lediglich 5 von insgesamt 38 Projekten, die wir im Powder River Basin besitzen. Dies zeigt zum Einen, dass wir bereits jetzt eine ausreichende Ressourcen-Basis für eine Produktion besitzen und zum Anderen, dass wir im Powder River Basin noch über ein enormes zusätzliches Potential verfügen, da wir einige unserer Projekte noch gar nicht in den vorliegenden 43-101-Report haben einfließen lassen.



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