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Advanced Explorations Inc.: Der geheime High-Flyer! - Interview mit John Gingerich

04.11.2011 | 13:20 Uhr | Rohstoff-Spiegel
Man mag denken, es gäbe in der heutigen Zeit keine Geheimnisse mehr auf der Straße, doch manchmal findet man gerade dort ein unterbewertetes Unternehmen, das kaum jemand kennt. Wir verfolgen die Geschicke des aus Toronto stammenden Eisenerzexplorers Advanced Explorations nun schon seit geraumer Zeit und obwohl das Unternehmen sein Flaggschiffprojekt Roche Bay stetig voran bringt, scheint es noch immer unter dem Radar der meisten Analysten und Anleger zu fliegen. Wir sprachen deshalb mit President und CEO John Gingerich über sein küstennahes Projekt, das ausgezeichnete Management-Team und was Anleger von dem ambitionierten Explorer in der nächsten Zeit noch so erwarten dürfen.


Rohstoff-Spiegel: John, obwohl wir schon seit Monaten eine Ehrfurcht einflößende Entwicklung auf Ihrem Roche Bay Eisenerz Projekt, das Sie zur Produktionsreife führen wollen und ebenso atemberaubende Bohrresultate von Ihrem zukünftigen Satellitenprojekt Tuktu registrieren klnnen, gibt es aktuell nur wenige Analysten, die Advanced Explorations auf dem Schirm haben. Woran liegt das Ihrer Meinung nach?

John Gingerich: In der Tat scheint es ganz so, als wären wir ein gut gehütetes Geheimnis. Die Aufmerksamkeit der kanadischen Anleger liegt aktuell vor allem auf dem Labrador Trough und das vor allem wegen des Erfolgs von Consolidated Thompson und weiterer Unternehmen in diesem Distrikt. Es liegt nun an uns, die Aufmerksamkeit der Anlegerschaften auf Nunavut und speziell auf die Melville Halbinsel zu ziehen. Wir sind ganz klar davon überzeugt, dass Nunavut eine für Bergbaugesellschaften sehr lukrative Region ist.

Das gesamte Territorium kann eine erfolgreiche Mining-Historie mit mehreren ehemals produzierenden Minen wie Polaris und Nanisivik nördlich unseres Lizenzgebiets und der laufenden Meadowbank Mine südlich davon, aufweisen. Was Eisenerzprojekte in Kanada angeht, so ist Roche Bay im Vergleich zu anderen Projekten, die noch nicht in der Machbarkeitsstudien-Phase sind, die noch keinen Partner haben und die zusätzlich Milliarden von Dollar für die Entwicklung ihres Projekts aufbringen müssen, eines der am weitesten fortgeschrittenen Projekte überhaupt.


Rohstoff-Spiegel: In der jüngeren Vergangenheit legten immer mehr Eisenexplorer gesteigerten Wert auf den Faktor Logistik und suchten daher nach Projekten in Küstennähe. Advanced Explorations kann schon seit mehreren Jahren auf ein eben solches Projekt und damit einen unheimlich bedeutenden Standortvorteil verweisen. Wie wollen Sie sich jetzt von der Konkurrenz abheben?

John Gingerich: Wir sind sehr zufrieden damit, wie der Markt die Wichtigkeit des infrastrukturellen Aspekts bei Eisenerz-Projekten realisiert. Der Transport von Millionen Tonnen Material benötigt hohe Investitionen in Schienen- oder Pipeline-Systeme, sofern der Erzkörper nicht direkt oder zumindest nahe an einer Schiffsverladestation liegt. Während nur noch sehr wenige Lagerstätten übrig sind, die die Vorteile einer küstennahen Lage genießen, konnten wir unser Roche Bay Projekt, welches nur 6 bis 8 Kilometer von einem perfekten Standort für einen natürlichen Tiefwasserhafen entfernt liegt, schon sehr weit vorantreiben. Schon eine Distanz von nur 20 Kilometern bis zum Wasser macht ein kostenintensives Transportsystem wie zum Beispiel eine Pipeline notwendig.

Wir dagegen haben diese Transportfrage nahezu gänzlich eliminiert. Der einzigartige Standort unseres Projekts bietet uns vielfältige Vorteile und unser Team, das mehrere Experten für Northern Mining, wie zum Beispiel Jim Excell oder Steve Roebuck (Anmerkung der Redaktion: Jim Excell baute die Ekati Diamantenmine in den Northwest Territories, eine der größten und profitabelsten Minen Kanadas, mit auf und war für die Produktionsüberwachung zuständig) umfasst, erkannte rasch, dass wir eine Strategie fahren können, die darauf basiert, die logistischen Vorteile zu hebeln.

Darüber hinaus handelt es sich um ein Projekt, das bereits sehr weit fortgeschritten ist und für das wir noch in diesem Quartal eine Vorabversion unserer Machbarkeitsstudie werden veröffentlichen können. Und wir bekommen noch dazu große Unterstützung durch unseren Partner, der sich verpflichtet hat, Roche Bay zu finanzieren.


Rohstoff-Spiegel: Sprechen wir kurz über Ihren Partner: Die Meldung, dass ein strategischer Partner für das Roche Bay Projekt gefunden wurde, kam vor über einem Jahr. Können Sie uns ein kurzes Update zum aktuellen Status Ihrer Partnerschaft mit der XinXing Pipes Group geben?

John Gingerich: In der XinXing Pipes Group haben wir einen sehr mächtigen Partner gefunden. Während des vergangenen Jahres haben wir mit Ihnen sehr eng zusammengearbeitet, um die Machbarkeitsstudie für Roche Bay voranzubringen und haben die notwendigen regulatorischen Schritte für ein Joint Venture vollzogen. Obwohl der gesamte Prozess etwas langsamer vonstatten ging, als zunächst erhofft, konnten wir letztendlich Ingenieursteams von beiden Seiten zusammenbringen und gemeinsam an einem Konzept für die zukünftige Roche Bay Mine arbeiten. Wir erwarten den Abschluss der Joint Venture Vereinbarung in Kürze.


Rohstoff-Spiegel: Welche weiteren Schritte sind geplant?

John Gingerich: Oberste Priorität ist der Abschluss unserer Machbarkeitsstudie für Roche Bay. Außerdem werden wir in Kürze ein Ressourcen-Upgrade für die C-Zone veröffentlichen können. Sobald wir eine Joint Venture Vereinbarung mit unserem Partner unter Dach und Fach haben und die Machbarkeitsstudie fertiggestellt sein wird, werden wir in 2012 so richtig Gas geben. Dabei soll vor allem an einer Umwelt-Unbedenklichkeits-Genehmigung und dem Start der IBA-Verhandlungen für Roche Bay gearbeitet werden. Darüber hinaus erwarten wir für die kommenden Wochen eine neue Ressourcenschätzung für unser Tuktu Projekt.

Während des 2011er-Bohrprogramms übertraf Tuktu unsere Erwartungen hinsichtlich der Kontinuität der Eisenformation und der hohen Grade, die wir durch unsere Arbeiten nachweisen konnten. Bis dato haben wir dort jedoch erst einen kleinen Bereich der Gesamtlagerstätte getestet, um überhaupt einmal ein Gefühl dafür zu bekommen, ob wir Tuktu als Satellitenprojekt zu Roche Bay heranziehen können.


Rohstoff-Spiegel: Werden wir Sie in der nächsten Zeit in Deutschland wieder sehen?

John Gingerich: Ja, wir werden am 2. November auf der Deutschen Rohstoffmesse in Frankfurt (Stand 23, Präsentation um 16Uhr45) und am 4. und 5. November auf der Internationalen Edelmetall- und Rohstoff-Messe München (Stand 1.80, Präsentation am Freitag um 11Uhr50) vertreten sein.


Rohstoff-Spiegel: Werden wir Sie in der nächsten Zeit in Deutschland wiedersehen?

John Gingerich: Ja, wir werden am 2. November auf der Deutschen Rohstoffmesse in Frankfurt (Stand 23, Präsentation um 16Uhr45) und am 4. und 5. November auf der Internationalen Edelmetall- und Rohstoff-Messe München (Stand 1.80, Präsentation am Freitag um 11Uhr50) vertreten sein.

Dieses Interview wurde im Rohstoff-Spiegel 22/2011 veröffentlicht.


© Rohstoff-Spiegel
 
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