K+S abgestuft: "Unter 18 Euro wird es düster für die Aktie"
19.11.2013 | DAF
Die Ratingagentur S&P hat das Langfrist-Rating des Salz- und Düngemittelhersteller von "BBB+" auf "BBB" gesenkt. Dies wird mit erwarteten niedrigen Kalipreisen in den nächsten Jahren begründet. Markus Bussler vom Anlegermagazin DER AKTIONÄR schätzt die Lage im Interview genauer ein.
Die Aktie von K+S wird erneut abgestraft. Die Abstufung der Ratingagentur belastet das Papier. Für Bussler eine logische Reaktion der Aktie: "Es ist nun die zweite Ratingagentur die den Konzern abstuft. Auch dass der Ausblick negativ ist, stört den Markt. Ebenso die mögliche Anleihe zur Finanzierung des Legacy-Projekts". Dies könnte auch noch nicht das Ende der Fahnenstange sein, Bussler kann sich durchaus vorstellen, dass S&P nochmals senken könnte.
Dem investierten Anleger empfiehlt er zu agieren: "Man sollte einen Stop bei 18 Euro setzen. Wenn es darunter geht, sieht es düster aus". Jemandem der unbedingt investieren möchte, gibt er folgenden Tipp mit auf den Weg: "In so einer Situation würde ich prozyklisch agieren. Wenn wir über 23,70 Euro steigen würde ich mit Aussicht auf einen Sprung auf 26 Euro einsteigen".
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