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Kommt die neue Riesenraffinerie für PetroSA?

08.10.2012  |  EMFIS

Johannesburg - (www.emfis.com) -Der südafrikanische Energiekonzern PetroSA kämpft weiter für die Errichtung eines neuen Verarbeitungskomplexes. Die Kritik wächst aber.

Wie lokale Medien mitteilten, rühre die Firma derzeit erneut laut die Werbetrommel bei den verantwortlichen Stellen und Personen zur Erlangung der Baugenehmigung. Die geplante Raffinerie mit einer täglichen Kapazität von bis zu vierhunderttausend Barrel Öl würde geschätzte 8,6 Milliarden Euro kosten und dem Land kräftig weiterhelfen. Experten halten dagegen, dass die Infrastruktur in der für die Errichtung vorgesehenen Region ungenügend sei. So fehle eine weitere Pipeline um genügend Öl transportieren zu können. Auch seien die derzeitigen Hafenanlagen nicht für die geplanten Volumen geeignet. Diese Faktoren seien bei der Budgetierung unberücksichtigt geblieben.


Es könnten Überkapazitäten entstehen

Wie weiter mitgeteilt wurde, würde sich auch aus anderer Ecke Widerstand melden. Andere bereits existente Raffinerien hätten Befürchtungen geäussert, dass die neue Anlage ihnen Geschäft abnehmen könnte. Dadurch müssten Mitarbeiter entlassen werden.