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Ölpreise ziehen an: Irans Weigerung, US-Gesandte zu treffen, dämpft Hoffnungen auf Waffenstillstand

08:00 Uhr  |  Redaktion

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters reagierten die Ölmärkte am Mittwoch mit Preisaufschlägen auf diplomatische Rückschläge in Katar. Die Nordseesorte Brent stieg im frühen Handel um 0,69% auf 73,45 US-Dollar pro Barrel, während die US-Sorte WTI um 0,91% auf 70,13 US-Dollar kletterte.

Auslöser des Preisanstiegs ist die Weigerung des Iran, sich in Doha zu direkten Gesprächen mit den US-Gesandten Jared Kushner und Steve Witkoff an einen Tisch zu setzen. Der Iran und das Gastgeberland Katar erklärten stattdessen, dass die Verhandlungen indirekt über katarische Vermittler ablaufen werden. Diese Entwicklung belastet laut Beobachtern den brüchigen, vorläufigen Waffenstillstand in dem seit vier Monaten andauernden Konflikt zwischen den USA und dem Iran.

Zuvor hatten die Ölpreise deutlich nachgegeben, da Fortschritte bei der Deeskalation und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus die Sorge vor Lieferengpässen gelindert hatten. US-Vizepräsident JD Vance erklärte, dass der Tankerverkehr durch die Meerenge wieder das Vorkriegsniveau erreicht habe. Gleichzeitig stellte er klar, dass die USA nicht tolerieren würden, wenn der Iran Mautgebühren von passierenden Schiffen erhebt.

Zusätzlich gestützt wurde der Ölpreis durch unerwartet gesunkene Lagerbestände in den USA: Laut dem American Petroleum Institute (API) fielen die amerikanischen Rohölreserven in der vergangenen Woche um 6,1 Millionen Barrel.

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