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Ten Sixty Four Ltd.: Unternehmensupdate

18:00 Uhr  |  Hannes Huster (Goldreport)

Das Management von Ten Sixty Four gab heute ein Unternehmensupdate heraus: Link. Das Update enthält zwei wichtige Punkte. Zum einen hat das Unternehmen die erste Zahlung aus dem Darlehen der "Philsaga Mining Corporation" (PMC) erhalten. Zum anderen gab es in den Philippinen eine für X64 positive gerichtliche Entscheidung im Streit um die Kontrolle der lokalen Gesellschaftsstruktur.

Ten Sixty Four hat insgesamt 2,696 Millionen USD erhalten. Diese Zahlung setzt sich aus einer regulären Tilgungszahlung sowie einer zusätzlichen Zahlung aus dem sogenannten Cash-Sweep-Mechanismus zusammen. Das noch ausstehende Darlehen beläuft sich nach Unternehmensangaben weiterhin auf rund 120 Millionen USD.

X64 bestätigt ausdrücklich, dass das Darlehen weiterhin gemäß den vereinbarten Bedingungen läuft und es keine Vertragsverletzungen oder Zahlungsausfälle gibt. Die nächste quartalsweise Tilgungszahlung sowie die nächste Cash-Sweep-Prüfung sind für den 21. September 2026 vorgesehen. Das Management erklärte erneut, dass man bei weiteren Zahlungseingängen mögliche Kapitalmaßnahmen prüfen werde. Dazu zählt ausdrücklich auch eine mögliche Rückführung von Mitteln an die Aktionäre.

Der zweite wichtige Punkt betrifft den laufenden Rechtsstreit auf den Philippinen. Dabei geht es um die Kontrolle über 60% der Philsaga Management Holdings Inc., kurz PMHI. PMHI ist die Holdinggesellschaft der philippinischen Aktivitäten. Ten Sixty Four selbst hält die anderen 40% und war nicht direkt Partei in diesen Verfahren.

Das "Regional Trial Court of Davao City" hat am 30. April 2026 in zwei zusammenhängenden Verfahren entschieden. Die einstweilige Verfügungsklage von Joseph Mahusay gegen Raul Villanueva wurde vollständig abgewiesen. Das Gericht stellte unter anderem fest, dass Mahusay keinen gültigen Erwerb der umstrittenen PMHI-Aktien nachweisen konnte. Außerdem seien die angeblichen Übertragungen nicht mit dem philippinischen Gesellschaftsrecht und den Unternehmensunterlagen von PMHI vereinbar gewesen. Mahusay könne daher nicht als Aktionär, Direktor oder leitender Angestellter von PMHI anerkannt werden.

In einem zweiten Verfahren entschied das Gericht ebenfalls zugunsten von Raul Villanueva, Marie Glenn Cedeño-Sorila und Armando Dy. Das Gericht bestätigte diese Personen als rechtmäßige Direktoren und Amtsträger von PMHI. Gleichzeitig wurden die angebliche Absetzung dieser Personen sowie die Ernennung von Mahusay und Ramon Austria für ungültig erklärt. Auch Beschlüsse, Einreichungen, Verträge und andere Handlungen, die von Mahusay, Austria oder Personen in deren Auftrag als angebliche PMHI-Vertreter vorgenommen wurden, wurden für nichtig erklärt.

Für uns und Ten Sixty Four sind diese Entscheidungen sehr wichtig. Sie bestätigt die bisherige Position des Unternehmens, wonach Raul Villanueva der angemessene kontrollierende Aktionär und Präsident von PMHI ist, solange der grundlegende Eigentumsstreit nicht endgültig entschieden ist.

CEO Simon Theobald begrüßte die klare Entscheidung des Gerichts und die Bestätigung der Struktur von PMHI. Das Unternehmen erwartet nun, dass die Co-O-Mine unter der Führung von Villanueva und seinem Team weiter betrieben wird.


Fazit:

Die Meldung ist für uns X64-Aktionäre klar positiv. Zum einen fließen die ersten nennenswerten Mittel aus dem PMC-Darlehen an das Unternehmen zurück. Zum anderen sorgt die gerichtliche Entscheidung auf den Philippinen für deutlich mehr Klarheit in diesem Rechtsstreit. Es war für uns von Anfang an ein Rätsel, wie die Anteile von X64 in die Hände von Joseph Mahusay gelangen konnten - ohne dass das Unternehmen jemals zugestimmt hat und dann auch noch für einen Kaufpreis, der lächerlich war.

Ich bin nun gespannt, wie es weitergeht, habe aber weiterhin die Hoffnung auf einen positiven Ausgang für uns Aktionäre.


© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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