PMET Resources Inc.: Neue hochgradige Entdeckungen
18:00 Uhr | Hannes Huster (Goldreport)
PMET Resources hat gestern vor Börsenstart in Kanada interessante Neuigkeiten von der Explorationsfront veröffentlicht: Link.
Das Unternehmen konnte gleich mehrere neue hochgradige Lithium-, Cäsium- und Tantal-Funde melden, die nahe an der Oberfläche auf dem Flaggschiffprojekt "Shaaki" entdeckt wurden.
Die Ergebnisse unterstreichen erneut das große Explorationspotenzial des gesamten Landpakets, das inzwischen weit über die bereits bekannten Lagerstätten CV5 und CV13 hinausgeht.
Die erste Entdeckung trägt den Namen Cosma und sie liegt rund 22 Kilometer westlich der zentralen CV5-Lagerstätte. Erste Gesteinsproben aus dem Ausbiss lieferte 9,42% Cs2O (Cäsium) sowie 267 ppm Ta2O5 (Tantal).
Eine anschließende Schlitzprobe zeigte 4,4 Meter 3,61% Cs2O und 609 ppm Ta2O5, einschließlich 0,5 Meter mit 16,43% Cs2O.
Cosma ist aus Sicht der Geologen besonders interessant, weil es sich um die bislang westlichste Cäsium-Pegmatit-Mineralisierung handelt, die PMET auf "Shaaki" gefunden hat:
Das Vorkommen tritt an der Oberfläche als etwa 8 mal 4 Meter großer weißer Pegmatit Ausbiss auf und ist in mehrere Richtungen offen. Neben Cosma meldet PMET auch eine neue Spodumen-Pegmatit-Entdeckung mit dem Namen Felix. Felix liegt nahe dem westlichen Rand in der Nähe der kürzlich erworbenen Pikwa-Liegenschaft. Auf Felix wurden mehrere mineralisierte Ausbisse über eine Streichlänge von rund 450 Metern entdeckt. Die besten Oberflächenproben lieferten 1,80% Li2O und 1,21% Li2O.
Der Drakkar-Pegmatit, der rund 550 Meter südwestlich von Felix liegt, hatte zuvor bereits 2,45% Li2O in einer Ausbissprobe geliefert. Für Felix plant PMET im Explorationsprogramm 2026 weitere Schlitzproben.
Auch außerhalb des unmittelbaren Shaakichiuwaanaan-Kerngebiets lieferte die Exploration neue Treffer. Auf der Pontois-Liegenschaft wurde der neue Skald-LCT-Pegmatit entdeckt. Eine Probe ergab 2,94% Li2O. Pontois grenzt unmittelbar westlich an Pikwa an. Zusammengenommen kontrolliert PMET mehr als 70 Kilometer des La-Grande-Grünsteingürtels.
Explorationschef Darren Smith sieht in den neuen Funden einen weiteren Beleg für die Größe und das Wachstumspotenzial von PMETs Projektportfolio. Besonders die Entdeckung von Cosma entlang des aussichtsreichen Mickel-Trends, auf dem auch die Pegmatite CV9, CV10, CV14 und CV15 liegen, stütze die Annahme eines großen, hoch entwickelten und fruchtbaren LCT-Pegmatit Systems im westlichen Teil der Liegenschaft. Dieser Bereich wurde bislang nur in sehr begrenztem Umfang durch Bohrungen untersucht.
Fazit:
PMET Resources beweist mit dieser Meldung, dass "Shaaki" und das angrenzende Projektportfolio weiterhin erhebliches Explorationspotenzial besitzen. Besonders die hochgradigen Cäsiumwerte bei Cosma sowie die neuen Lithiumfunde bei Felix und Skald sind beachtlich.
Nun gilt es, diese oberflächennahen Funde zu validieren und mit weiteren Schlitzproben und Bohrungen näher zu erkunden. Gut möglich, dass der Gürtel westlich vom Hauptvorkommen noch weitere positive Überraschungen für uns bereithält.
PMET hat mit CV5 bereits eines der größten Lithium-Pegmatit-Vorkommen in Nord- und Südamerika definiert, doch weiteres Ressourcenwachstum kann nie schaden. Durch die neuen geologischen Erkenntnisse der vergangenen Monate weiß man nun auch mehr über die Strukturen und Zusammenhänge der Zusatzprodukte Cäsium und Tantal, was gerade bei Neuentdeckungen nahe der Oberfläche hilfreich ist.
Die nächsten Explorationsprogramme im Jahr 2026 dürften Hinweise liefern, ob aus diesen Oberflächenfunden weitere bohrwürdige Ziele und möglicherweise zusätzliche Entdeckungen entstehen.
© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"
Pflichtangaben nach §34b WpHG und FinAnV
Wesentliche Informationsquellen für die Erstellung dieses Dokumentes sind Veröffentlichungen in in- und ausländischen Medien (Informationsdienste, Wirtschaftspresse, Fachpresse, veröffentlichte Statistiken, Ratingagenturen sowie Veröffentlichungen des analysierten Emittenten und interne Erkenntnisse des analysierten Emittenten).
Zum heutigen Zeitpunkt ist das Bestehen folgender Interessenkonflikte möglich: Hannes Huster und/oder Der Goldreport Ltd. mit diesen verbundene Unternehmen:
1) stehen in Geschäftsbeziehungen zu dem Emittenten.
2) sind am Grundkapital des Emittenten beteiligt oder könnten dies sein.
3) waren innerhalb der vorangegangenen zwölf Monate an der Führung eines Konsortiums beteiligt, das Finanzinstrumente des Emittenten im Wege eines öffentlichen Angebots emittierte.
4) betreuen Finanzinstrumente des Emittenten an einem Markt durch das Einstellen von Kauf- oder Verkaufsaufträgen.
5) haben innerhalb der vorangegangenen zwölf Monate mit Emittenten, die selbst oder deren Finanzinstrumente Gegenstand der Finanzanalyse sind, eine Vereinbarung über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Investmentbanking-Geschäften geschlossen oder Leistung oder Leistungsversprechen aus einer solchen Vereinbarung erhalten.