Boron One Holdings schließt Feldexploration 2026 im serbischen Jarandol-Becken erfolgreich ab
10:33 Uhr | Redaktion
Boron One Holdings Inc. hat den Abschluss seiner diesjährigen Feldexplorationsarbeiten im Jarandol-Becken in Serbien bekannt gegeben. Die Arbeiten wurden von der hundertprozentigen operativen Tochtergesellschaft Balkan Gold d.o.o. durchgeführt. Die Ergebnisse der Kampagne wurden in einem offiziellen Jahresbericht zusammengefasst und beim serbischen Bergbauministerium eingereicht. Mit der Erfüllung dieser behördlichen Auflagen sichert das Unternehmen den rechtsgültigen Fortbestand seiner dreijährigen Explorationslizenz für das 21,03 Quadratkilometer große Areal im Jarandol-Becken, das als historisch bedeutendes und infrastrukturstarkes Bergbaugebiet gilt.
Das übergeordnete Ziel des laufenden Dreijahresprojekts besteht darin, potenzielle sedimentäre Abschnitte für Borate und verwandte Rohstoffe wie Magnesit oder Zeolith zu identifizieren und die Ausdehnung der Boratmineralisierung im zentralen und westlichen Teil der Lizenzfläche genauer zu bestimmen. In der aktuellen Feldsaison fokussierte sich das Team auf vorbereitende Maßnahmen für ein bevorstehendes Bohrprogramm. Dazu gehörten geologische Oberflächenkartierungen über eine Fläche von sechs Quadratkilometern, geochemische Bodenprobenahmen in Rastern an sieben verschiedenen Standorten (insgesamt 121 Proben) sowie das Anlegen von zwei 15 Meter langen Schürfgräben zur Untersuchung von Gesteinskontakten. Die im Feld genommenen Proben werden derzeit in Laboren petrologisch und mittels Röntgenbeugung (XRD) analysiert, um hochwertige Bohrziele zu definieren.
Das Management zeigt sich angesichts der strategischen Lage des Beckens äußerst optimistisch, da die Lizenzfläche direkt zwischen dem unternehmenseigenen Boratprojekt „Piskanja“ am östlichen Rand und der staatlichen Boratmine „Pobrdje“ am gegenüberliegenden Ende liegt. Historische Testbohrungen in der Mitte des Beckens hatten bereits ökonomisch vielversprechende Boratschichten nachgewiesen, darunter Abschnitte mit durchschnittlich rund 40 Prozent Bortrioxid ($B_2O_3$). Boron-One-Präsident Tim Daniels betonte, dass das Team das Jarandol-Becken weiterhin methodisch exploriere, um die Datenbasis für die nächste Bohrkampagne zu maximieren, und man sehe ein erhebliches Potenzial, die bekannten Borressourcen in der Region parallel zum Vorzeigeprojekt Piskanja auszubauen.
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