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World Gold Council macht sich für Reform des Goldfixings stark

18.06.2014  |  GoldSeiten

Wie Reuters heute meldet, hat das World Gold Council einen Plan veröffentlicht, der eine Reform des inzwischen 95 Jahre alten Goldfixings vorsieht. Anstelle von Quotes soll der Preis künftig auf der Grundlage tatsächlicher Transaktionen definiert werden. Ferner strebt man einen handelbaren Kurs anstelle eines bloßen Referenzpreises an.

Am 7. Juli soll nach Angaben des WGC ein erstes Treffen von Bullionbanken, Scheideanstalten, Zentralbanken und Minenunternehmen stattfinden. Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA soll dem Treffen als Beobachter beiwohnen.

Da das Goldfixing vor nunmehr fast einem Jahrhundert ins Leben gerufen wurde, sei es nur allzu normal, dass es inzwischen einiger Veränderungen bedürfe, um den heutigen Marktanforderungen gerecht werden zu können, heißt es vonseiten des WGC.

Das Goldfixing, das zweimal täglich festgelegt wird, und an welchem nach dem Ausstieg der Deutschen Bank zum aktuellen Zeitpunkt noch HSBC, Bank of Nova Scotia, Barclays und Société Générale beteiligt sind, war in der jüngsten Vergangenheit wiederholt in die Kritik geraten, zuletzt etwa im Zuge der Strafe gegen Barclays.


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