Chinas Goldimporte via Hongkong sinken auf Viermonatstief
29.04.2014 | GoldSeiten
Die Goldeinfuhr Chinas über Hongkong ist im März dieses Jahres sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich gesunken, wie Business Recorder gestern meldete. Mit 85,128 Tonnen erreichten die Nettoimporte des Landes den niedrigsten Wert der letzten vier Monate, nach 112,314 Tonnen im Februar dieses Jahres und einem Rekord von 136,185 Tonnen im März 2013.
Als wichtigster Faktor wird dabei die Landeswährung angeführt, die zuletzt auf ein 16-Monatstief gesunken sei. Aufgrund des schwächelnden Yuans seien die Banken nicht in der Lage, die Importkosten zu tragen und hätten ihre Käufe daher eingeschränkt, heißt es unter Berufung auf die Aussage eines Traders einer Bank mit Sitz in Shanghai. Hinzu komme, dass die Goldnachfrage im Reich der Mitte nach dem chinesischen Neujahrsfest generell abgeflacht sei.
Niedrigere Einfuhrzahlen des derzeit größten Goldimporteurs der Welt, der im vergangenen Jahr wiederholt als stabilisierender Faktor für den Goldpreis fungiert hatte, so heißt es weiter, könnten das Edelmetall weiter unter Druck setzen.
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